Hundstorfer: Ökostrom-Novelle macht Ausstieg aus Atomstrom-Importen möglich, ohne Einkommensschwache stärker zu belasten
Haushalte anteilsmäßig nicht stärker belastet - Kostendeckel für Einkommensschwache bei 20 Euro
Wien (OTS/BMASK) - "Mit der Novelle zum Ökostrom-Gesetz wird es
Österreich gelingen bis 2015 unabhängig von Atomstrom-Importen zu
werden", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer Mittwoch nach dem
Beschluss im Ministerrat. Die jährliche Fördersumme wird von 21
Millionen auf 40 Millionen beinahe verdoppelt. Diese Mittel werden
auf die verschiedenen Technologien, wie Windkraft, Photovoltaik oder
Biomasse und Biogas sowie Kleinwasserkraft aufgeteilt. "Trotz dieser
Erhöhung der Fördermittel werden einkommensschwache Haushalte nicht
stärker als bisher belastet. Alle Haushalte, die über eine
GIS-Befreiung verfügen, werden nicht mehr als 20 Euro im Jahr
bezahlen. "Es ist uns gelungen, diese Deckelung der Kosten für
schutzbedürftige Kunden zu erreichen; davon sind immerhin rund
300.000 Haushalte betroffen", unterstrich Hundstorfer. ****
Zusätzlich wurde beschlossen, dass die Haushaltskunden
anteilsmäßig nicht stärker belastet werden als bisher. So werden die
Haushalte wie in der alten Regelung die Ökostrom-Kosten zu 35 Prozent
abdecken. Diese Novelle werde es auch möglich machen, die
Warteschlange an bisher unerledigten Anträgen abzubauen. Das
Finanzierungsvolumen für Ökostromanlagen wird sich 2015 auf 500
Millionen Euro erhöhen. So wird der Ökostrom-Anteil steigen, die
Unabhängigkeit von Atomstrom-Importen möglich werden und
Einkommensschwache nicht stärker belastet werden, schloss
Hundstorfer. (Schluss)
Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer,
Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at














