- 14.06.2011, 16:10:36
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Erster Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg vergeben
Preise für Integralen Hochwasserschutz, Zusammenarbeit in der Wasserversorgung und Gewässerrenaturierung
Bregenz (OTS/VLK) - Landeshauptmann Herbert Sausgruber und
Landesrat Erich Schwärzler haben heute, Dienstag, den ersten
Wasserwirtschaftspreis des Landes überreicht. Gewinner der
Auszeichnung sind die Stadt Dornbirn, die Gemeinde Lauterach sowie
die Wassergenossenschaft Schwarzenberg-Vorderthalb.
"Wasser", betont Landeshauptmann Sausgruber, "ist Vorarlbergs
wichtigster Bodenschatz und als Trink- und Brauchwasser sowie als
Rohstoff für die Wirtschaft und für die Energieerzeugung von
elementarer Bedeutung." Zum ersten Wasserwirtschaftspreis des Landes
haben Vorarlberger Kommunen und Wassergenossenschaften insgesamt 19
Projekte eingereicht. Gesucht wurden vorbildliche Projekte aus den
Bereichen Hochwasserschutz, Gewässerrenaturierung, Abwasserreinigung
und Wasserversorgung. "Ziel dieses Preises ist, Leuchtturmprojekte in
ganz Vorarlberg sichtbar zu machen. Wir wollen damit die besten
Lösungen rund um unser wertvollstes Lebensmittel wertschätzen und
andere ermutigen diesen eindrucksvollen Beispielen zu folgen",
erläutert Wasserwirtschaftslandesrat Schwärzler das Ziel der
Auszeichnung.
"Österreich kann davon lernen"
Die Qualität der Einreichungen verblüffte sogar Jury-Mitglied und
Leiter der Wasserwirtschaft in der Tiroler Landesregierung Hubert
Steiner: "Eine beeindruckende Dichte an hervorragenden Projekten.
Herausragend sind aus meiner Sicht vor allem die intelligenten
Kooperationsmodelle zwischen Wassergenossenschaften im ländlichen
Raum. Davon kann man in ganz Österreich lernen."
Siegerprojekt: Integraler Hochwasserschutz Fallbach Dornbirn
Jurymitglied Erwin Mohr, Altbürgermeister von Wolfurt, ging auf
die Bedeutung des Zusammenspiels zwischen Hochwasserschutz und
Ökologie ein: "Immer öfter findet man verblüffende Kombinationen aus
Sicherheit und Naturschutz. Das ist die richtige Richtung." Diese
Kombination ergab auch den Ausschlag für den ersten Preis. Beim
Hochwasserschutzprojekt Fallbach der Stadt Dornbirn wurde eine
vorbildliche Balance aus Wasserbautechnik,
Revitalisierung und dem Einsatz neuer Rückhalteflächen geschafft. Ein
Beispiel für einen modernen, naturnahen Umgang mit Fließgewässern
auch in dicht besiedelten Gebieten.
Auszeichnungspreise gab es für ein sensibles Renaturierungsprojekt
für den Bleichegraben, einen gefährdeten Gießenbach in Lauterach
sowie für die kluge Zusammenarbeit der Wassergenossenschaft
Schwarzenberg-Vorderthalb zum Vorteil der gesamten Region.
Erster Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg
1. Preis:
Stadt Dornbirn: Projekt Fallbach - Integraler Hochwasserschutz mit
Gewässerrenaturierung und Hochwasserrückhalt
Anerkennungspreise:
Gemeinde Lauterach: Renaturierung Bleichgraben
Wassergenossenschaft Schwarzenberg - Vorderthalb: Grenzenloser Not-
und Lieferverbund
Der erste Wasserwirtschaftspreis des Landes Vorarlberg wurde
anlässlich des UNO-Tag des Wassers 2011 ausgelobt. Eingeladen dazu
waren Städte, Gemeinden, Wasserverbände und Wassergenossenschaften.
Die Jury bestand aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen
Naturschutz, Kommunalpolitik, Wasserwirtschaft und Medien. Der Preis
für das Siegerprojekt ist mit 2.500 Euro dotiert, die beiden
Anerkennungspreisträger erhalten jeweils 1.000 Euro. Die
eingereichten Projekte können bis Mittwoch, 29. Juni, im
Landtagstrakt im Landhaus besichtigt werden. www.vorarlberg.at/wasser
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-920196 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
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