OTS0035   13. Juni 2011, 11:23

MKV Pfingsttreffen: Bildungsforderungen, Wehrpflicht und Polit-Prominenz - BILD

1500 Schüler und Studenten tagten zu Pfingsten in der Steiermark. Zentrale Themen: Schulpolitik, Wehrpflicht und die Zukunft Europas.


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BILD zu OTS - NR-Abg. Dr. Reinhold Lopatka, Christine Pircher, BM DI Niki Berlakovich, Eva Gollubits, MKV-Vorsitzender Mag. Helmut Kukacka, Ex-NR Abg. Dr. Josef Höchtl

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BILD zu OTS - BM DI Niki Berlakovich

"MKV - Garten der Zukunft": So lautete das Motto der
Pfingsttagung ("Pennälertag") des Mittelschüler-Kartell-Verbandes,
die dieses Jahr in der Steiermark (Hartberg) stattfand. Gekommen
waren 1500 Jugendliche, um über Wehrpflicht, Bildung und die Zukunft
Europas zu diskutieren.

MKV Vorsitzender Mag. Helmut Kukacka und MKV-Aktivensprecher
Michael Willim konnte aber nicht nur viele Jugendliche, sondern auch
Polit-Prominenz begrüßen: Umweltminister DI Niki Berlakovich,
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, den Präsident des
Steiermärkischen Landtages Franz Majcen, NR-Abg. Dr. Reinhold Lopatka
oder Bundeschulsprecher Philipp Pinter waren gekommen, um sich von
den Forderungen und Ideen des MKV ein Bild zu machen.

"Sinnvolle Beschäftigung beim Heer"

Bei den Gesprächen über die Zukunft der Wehrpflicht, verfestigte
sich vor allem ein Eindruck: "Die Jugendlichen wollen eine sinnvolle
Ausbildung beim Heer, lehnen es aber ab nur Systemerhalter zu sein."
berichtet MKV-Vorsitzender Kukacka.

Eine Forderung, die der MKV sogleich in sein Reformpapier zum
"Österreichdienst" aufnahm und in der Vollversammlung mit 95%
Zustimmung beschloss. "Wir wollen, dass Jugendliche ihre
Bundesheerzeit sinnvoll nützen. Führerschein, zusätzliche
Fremdsprachenausbildung oder eine intensivere Sanitätsausbildung sind
eine von vielen guten Möglichkeiten." ist MKV-Aktivensprecher Willim
überzeugt.

Schülerinnen und Schüler sollen mitgestalten können

Als größter Schüler- und Absolventenverband Österreichs machte
sich der MKV auch aktiv Gedanken über die Bildungspolitik. "Wir sind
überzeugt, dass die Meinung der Schülerinnen und Schülern in der
Bildungsreform etwas zählen muss." ist Kukacka überzeugt.

Ergebnis der Arbeitsgruppe war das "10 Punkte-Forderungsprogramm
zur Schulpolitik". Darin wird die Einheitsschule der 10- bis
14-Jährigen abgelehnt, das Gymnasium solle hingegen Bestand haben.
Die "Neue Mittelschule" wird positiv bewertet. Wahlfreiheit und
Durchlässigkeit ist dem MKV ein besonderes Anliegen: "Jede Schülerin,
jeder Schüler muss auch mit 14 ein Wahlrecht unter den verschiedenen
Schultypen AHS, BHS oder Lehre mit Matura haben können." bekräftigt
MKV Vorsitzender Kukacka.

Berlakovich: "MKV beschäftigt sich mit zentralen Themen der Zukunft"

Umweltminister Niki Berlakovich wiederum war extra für ein Referat
zu den Themen Energiewende und Lebensmittelsicherheit gekommen und
fand unter den Jugendlichen starke Befürworter für eine Energiewende.

Dem MKV sprach der Umweltminister ein großes Lob aus: "Der MKV
beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Zukunft. Gerade die
Wahlfreiheit und Durchlässigkeit im Schulsystem ist für eine
individuelle Ausbildung sehr wichtig. Die 0815 Einheitsschule wird
vom MKV zu Recht abgelehnt."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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