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OTS0133   12. Juni 2011, 12:28

Rom: Kein Kommentar zu Al-Kaida-Drohungen gegen den Papst


Rom-Vatikanstadt, 12.06.11 (KAP) Keinen Kommentar gibt es von den italienischen Sicherheitsbehörden und auch nicht aus dem Vatikan zu neuen islamistischen Drohungen, wonach der Papst und Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi "nicht schwer zu treffende Ziele" wären.

In einer Videobotschaft, über die die sicherheitspolitische Internet-Plattform "Stratfor" am Samstag informierte, hatte ein Al-Kaida-Sprecher zu Angriffen auf Politiker, Wirtschaftsvertreter und Medienvertreter aufgerufen, die "von den Zionisten" kontrolliert würden. So könnte man den Wunsch von deren Völkern entkräften, den Islam zu bekämpfen, sagte der US-amerikanische Al-Kaida-Sprecher Azzam al-Amriki. Die Angriffe auf solche Ziele wären nicht schwierig, wie jüngste Beispiele des Papstes und Berlusconis zeigten.

Offenbar bezog sich Azzam dabei auf das Papstattentat von 1981 und den Zwischenfall zu Weihnachten 2009, als eine Schweizerin bei der Weihnachtsmesse die Absperrungen durchbrechen und den Papst im Gewirr zu Boden riss. Wenige Wochen zuvor war Berlusconi in Mailand durch den Wurf mit einer Bronzefigur im Gesicht erheblich verletzt worden.

Die Sicherheitsmaßnahmen zur Pfingstmesse von Benedikt XVI. am Sonntag im Petersdom schienen zunächst verschärft. Aber während sich der Papst bei der Einzugsprozession streng im Zentrum des Mittelgangs hielt, abgeschirmt von sechs Leibwächtern, trat er nach der Messe wieder an die Barriere, um ein Kind zu segnen.

(forts. mgl.) gpu/

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