• 10.06.2011, 15:16:24
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Neuer Asylantrag für Yasar

Die Abschiebung von Yasar am 15. Juni muss verhindert werden

Wien (OTS) - Yasar, eine Trans-Frau aus der Türkei, die vor dem
Terror gegen Transgender-Peronen durch transphobe Schläger und die
Polizei nach Österreich geflüchtet ist, soll am 15. Juni abgeschoben
werden. Dies wäre eine Menschenrechtsverletzung, da in der Türkei ihr
Leben in Gefahr ist!

Das Bundesasylamt hat in erster Instanz eine willkürliche,
menschenrechtswidrige Entscheidung getroffen. Für die Vertretung
ihrer Rechte hat Yasar dem sogenannten Verein Menschenrechte
vertraut, doch dieser hat durch fahrlässige Fristversäumnis das
Asylverfahren verpfuscht.

Am 9. Juni hat der EGMR einen Antrag auf interim measure nach Art.
2 und 3 EMRK ohne Begründung abgelehnt.

Heute wurde aufgrund des Verdachts auf Intersexualität ein neuer
Asylantrag gestellt. Nun liegt es am Innenministerium schnell zu
entscheiden. So könnten die Fehler der Vergangenheit wieder gut
gemacht und Yasars Leben gerettet werden.

Das Netzerk zum Schutz von LGBTIQ Flüchtlingen in Österreich und
viele Freundinnen und Freunde fordern das Aufenthaltsrecht für Yasar!
Treten wir gemeinsam für Gerechtigkeit auf! Yasar darf nicht sterben!

Mehr Informationen: http://transx.at/Yasar.htm

Wir rufen zu einer Demonstration auf:


 Datum:   13.6.2011, um 18:30 Uhr
 Ort:     Uni-Rampe
          Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Rückfragehinweis:
Jo Schedlbauer (TransX): 0680 / 24 14 748
Judith Ruderstaller (Asyl in Not): 01 / 408 42 10

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