• 10.06.2011, 13:29:54
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Khol: Schluss mit Ausspielen Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer - Frühpensionsmonitoring sofort einführen!

Einbetonieren in ideologischen Grabenkämpfen bringt keine Lösung

Wien (OTS) - Anlässlich der heute erneut eröffneten Debatte
zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, wer denn nun an den
vielen Frühpensionierungen "schuld" sei, findet Dr. Andreas Khol,
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des
Österreichischen Seniorenrates zu sehr deutlichen Worten:

"Die Frage, wer denn nun schuld sei, an den vielen
Frühpensionierungen, wird mit dauernden wilden Schuldzuweisungen nie
zu lösen sein. Mal wird es wohl der Arbeitgeber sein, mal der
Arbeitnehmer, der sich in der Nutzung bestehender Regelungen den
größten Vorteil verspricht. Führen wir doch das
Frühpensionsmonitoring zur Jahresmitte ein. Dabei erstellen die
Pensionsversicherungsanstalten anonymisierte Listen worin Ursachen,
Begründungen, Befundungen, Alter, bisherige Erwerbstätigkeit, etc.
ebenso verdeutlicht werden wie regionale Daten, Branchen,
Betriebsgrößen, etc. Die quartalsmäßige Veröffentlichung des
Monitorings wird uns dann schon in einem Jahr deutliche Auskünfte
liefern. Dann können wir anstatt sinnloser Ideologie-Debatten auch
wirklich wirksame Lösungen anbieten!"

"Und bis dahin setzten wir jene Punkte um, die klar sind: Schluss
mit Zwangspensionierungen aufgrund von diversen
Betriebsvereinbarungen. Diese werden bekanntlich zwischen
Arbeitgebern und Arbeitnehmern geregelt und können somit von diesen
beiden auch alleine und rasch gelöst werden", so Khol abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82; [email protected]; www.seniorenbund.at

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