- 09.06.2011, 16:10:59
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Bures zu EU-Innovationsbericht: Mit F&E-Offensive aus der Krise in neue Wachstumsphase
Wien (OTS/BMVIT) - Österreich ist eines von wenigen Ländern in der
EU mit steigender Forschungsquote. "Während in den meisten anderen
Staaten die Krise auf die Forschung und Technologie durchgeschlagen
hat, haben wir offensiv und erfolgreich gegengesteuert", sagt
Infrastrukturministerin Doris Bures zum heutigen Innovationsbericht
der EU-Kommission, der Österreichs Innovationssystem "auf dem Weg zur
Weltspitze" sieht. ****
"Schon zu Jahresbeginn 2009 haben wir gemeinsam ein
F&E-Offensivpaket für die damals krisengeschüttelte
Automobilindustrie geschnürt - nach dem Grundsatz, dass Innovation
der Schlüssel ist, um die Krise zu bewältigen und gestärkt daraus
hervorzugehen", erläutert Bures. Nach dem gleichen Grundsatz wurde
die Forschungsförderung für KMUs ausgeweitet. Diese starke,
antizyklische Investition in die Forschungsförderung wird im Bericht
der Kommission ausdrücklich gewürdigt.
Der Innovationsbericht der Kommission, der alle zwei Jahre
erscheint, weist ausdrücklich auf das starke Wachstum von F&E in der
Automotive hin. Das starke Wachstum im Produktionswert der heimischen
Autozulieferindustrie (plus 44 % bei der Herstellung von Kraftwagen-
und Kraftwagenteilen im Jahresabstand, laut Statistik Austria)
unterstreicht das.
"Der Innovationsbericht ist in vielen Bereichen wirklich eine
Bestätigung für unsere FTI-Strategie", so Bures mit dem Hinweis
darauf, dass Österreich bei den internationalen Patentanmeldungen
gemessen am BIP in der absoluten Spitzengruppe ist, deutlich über dem
EU-Schnitt und auch vor den USA. Vor allem dank der hohen
öffentlichen Mittel für F&E ist Österreich bei der Forschungsquote
unter den besten in Europa und erstmals vor den USA.
Bures: "Wir stellen um von Krisenbewältigung auf Wachstum. In der
Krise ist es uns gelungen, die negativen Auswirkungen auf die
Beschäftigung zu dämpfen, auch im Innovationsbereich haben wir durch
zusätzliche Investitionen einen Einbruch verhindern können. Ich
glaube, die Voraussetzungen sind gut, um jetzt mit Schwung das neue
Wachstum zu fördern. Dazu wird auch ein stärkeres Engagement der
Unternehmen notwendig sein."
In dem Zusammenhang weist die Ministerin auf den neuen Schwerpunkt
ihres Ressorts auf die "Intelligente Produktion" hin, heuer stellt
das BMVIT 50 Mio. Euro für die Entwicklung und Optimierung von
Produktionstechnologien zur Verfügung, um 50 Prozent mehr als in den
Vorjahren. Dieser Schwerpunkt trifft sich mit den Empfehlungen des
EU-Innovationsberichts, die Technologieintensität in der
Sachgüterproduktion zu erhöhen. Bures: "Genau das tun wir, weil das
sichert Wettbewerbsfähigkeit und, was am wichtigsten ist,
Beschäftigung in Österreich."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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