• 09.06.2011, 12:09:56
  • /
  • OTS0160 OTW0160

"win-win-Situation" für Schulen und junge Leute

Angebot des Freiwilligen sozialen Jahres in der Schülerbetreuung ist sehr gefragt

Bregenz (OTS/VLK) - Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es für junge
Erwachsenen die Möglichkeit, in der Schülerbetreuung an Volksschulen
mitzuarbeiten. "Dieses Angebot erweist sich auch in seinem zweiten
Jahr als erfolgreich und sehr begehrt bei jungen Menschen", zog
Landesrätin Greti Schmid heute, Donnerstag, an der Volksschule
Bregenz-Schendlingen eine erfreuliche Zwischenbilanz. Das Projekt
soll daher fortgesetzt und nochmals erweitert werden.

Derzeit werden in Vorarlberg rund 7.700 Volks- und
Hauptschülerinnen bzw. -schüler auch außerhalb des Unterrichts an
Schulen oder in nahegelegenen Einrichtungen betreut. "Eine gute
Schülerbetreuung ist pädagogisch äußerst wertvoll", sagte Landesrätin
Schmid. Den Kindern wird ein Umfeld geboten, in dem sie ihr Verhalten
in der Gemeinschaft entwickeln, aber auch ihre individuellen
Neigungen und Begabungen entdecken und ihr Selbstwertgefühl stärken
können.

Im ersten Jahr haben 14 interessierte Teilnehmerinnen und
Teilnehmer des Freiwilligen sozialen Jahres ihre Arbeit in einer
Schülerbetreuung für Volksschulkinder aufgenommen, im noch laufenden
zweiten Jahr sind es schon 20. Sie betreuen insgesamt 1.081 Kinder.
Zur fachlichen Unterstützung wurde eine spezielle Austauschgruppe
eingerichtet. Hier erhalten sie Impulse und Feedback zu Themen wie
Lernförderung, Spielideen und Freizeitgestaltung, Reflexion von
Betreuungssituationen, Sprachförderung, aber auch Gewalt und Mobbing.

Die Lohn- und Fahrtkosten der jungen Erwachsenen werden von der
Vorarlberger Landesregierung finanziert.

Von dem Projekt profitieren alle Beteiligten. Für die jungen
Erwachsenen ist es vor allem die Möglichkeit zur Berufsorientierung.
"Ich habe mich aufgrund dieser Erfahrung entschieden, dass ich auch
in Zukunft mit Kindern arbeiten möchte", berichtete die 19-jährige
Natalie Metzler, die an der VS Schendlingen in der Schülerbetreuung
mithilft. Insgesamt sind es mehr als die Hälfte der jungen
Erwachsenen, die nach Absolvierung des Freiwilligen Sozialen Jahres
ein Studium oder eine Ausbildung im pädagogischen Bereich machen
wollen.

Für die Schulen wiederum bedeutet das Angebot des Landes und der
ARGE Soziale Berufsorientierung eine höchst willkommene Entlastung in
der Durchführung der Schülerbetreuung. Direktor Bruno Jagg sprach von
einer "win-win-Situation". Die Schulkinder selbst können durch die
Verstärkung des Betreuungspersonals besser gefördert werden, sowohl
im schulischen als auch im sozialen Bereich. Die Kinder haben mehr
und jüngere Ansprechpersonen und erleben Kontinuität in der
Betreuung.

Nachdem die ersten Jahre so erfolgreich waren, ist für Landesrätin
Schmid klar, dass das Projekt fortgesetzt werden soll. Für das
nächste Schuljahr (2011/2012) ist eine erneute Erweiterung geplant,
sodass dann bis zu 26 Einsatzstellen zur Verfügung stehen sollen.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel