• 09.06.2011, 11:47:54
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SP-Deutsch: "Heimatpartei" FPÖ wird zur Partei der Heimatschädiger!

Strache, Vilimsky und Kickl versuchen kritische Berichterstattung mundtot zu machen

Wien (OTS/SPW) - "Rechte Hetzer einhellig unter sich, das ist der
Eindruck, der sich aufdrängt", kommentierte der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Donnerstag die
gemeinsame Presskonferenz von Strache mit Marie Le Pen, der
Galionsfigur der Front Nationale. "Der demonstrative Schulterschluss,
den Strache mit einer der wichtigsten Exponenten der europäischen
Rechten vollzieht, widerlegt alle Behauptungen, wonach sich die FPÖ
'normalisiert' habe. Nein, diese Partei stellt sich heute genauso
dar, wie sie schon immer war: Rechtsaußen, hetzerisch und voller
Ressentiments", kritisierte der Landesparteisekretär.****

Im Rahmen der Pressekonferenz mit Le Pen habe sich erneut gezeigt,
dass Strache ein grundsätzliches Problem damit hat, eine klare
Haltung zur NS-Vergangenheit einzunehmen, wie es unter Demokraten
eigentlich selbstverständlich sein sollte: "Als seine Amstettner
Parteifreunde gegen die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf
Hitler stimmten, hat Strache zu diesem skandalösen Vorgang beredet
geschwiegen. Nun stellte ihn ein ORF-Journalist zur Rede und bekam
dafür den Vorwurf der 'Nestbeschmutzung' an den Kopf geworfen. Hierzu
gilt es ganz klar festzuhalten: Wenn dann ist Strache der
Nestbeschmutzer, denn die Geisteshaltung, die er zur Schau stellt,
schadet dem Ansehen Österreichs in der Welt!", so Deutsch. In
Richtung der FPÖ-Generalsekretäre Kickl und Vilimsky, die ebenfalls
mit verbalen Entgleisungen gegen den Redakteur aufgefallen waren,
hielt der Landesparteisekretär fest: "In ungeheuerlicher Weise
versucht man einen renommierten Journalisten mundtot zu machen und
den ORF mit Schmutzkübeln zu bewerfen. Abgesehen davon ist die
Argumentation Kickls einfach abstrus. Man kann sich dabei nur an Kopf
greifen! Und Vilimsky hat sich wieder einmal als Hetzer der übelsten
Sorte erwiesen."

Die Menschen hätten keinerlei Verständnis für den höchst ambivalenten
Umgang der FPÖ mit der NS-Vergangenheit: "Manchmal fragt man sich, in
welcher Zeit Strache und Konsorten eigentlich leben. Offensichtlich
ist der FPÖ-Obmann diese Linie dem mächtigen nationalen Flügel in
seiner Partei schuldig. Die überwiegende Mehrheit der
Österreicherinnen und Österreicher will mit einer solchen
Geisteshaltung aber nichts zu tun haben! Mittlerweile distanzieren
sich selbst innerhalb der FPÖ Mitglieder und Funktionäre vom
Strache-Kickl-Vilimsky-Kurs. Die angebliche 'Heimatpartei' ist längst
zur Partei der Heimatschädiger verkommen!", betonte Deutsch
abschließend. (Schluss) tr

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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