• 07.06.2011, 14:00:05
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Diskussion um ein serbisch-kosovarisches Literaturprojekt. Sasa Ilic und Jeton Neziraj über ihren Versuch Brücken zu bauen. - BILD

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/1615
Im Bild vlnr.: Jeton Neziraj (kosovarischer Dramatiker,
künstlerischer Leiter des Nationaltheaters in Pristina, Herausgeber
von Iz Pristine, s ljubavlju [Aus Pristina, mit Liebe], Antje Contius
(Geschäftsführerin S. Fischer Stiftung Berlin), Sasa Ilic (serbischer
Autor, Mitbegründer und Redaktionsmitglied von BETON, einer
alternativenLiteraturzeitschrift in Serbien, Herausgeber von Nga
Beogradi, me Dashuri [Aus Belgrad, mit Liebe]

Wien (OTS) - Heute, 07.06.2011, fand auf Initiative des
Übersetzernetzwerks Traduki ein Pressegespräch mit den Autoren Sasa
Ilic aus Belgrad und Jeton Neziraj aus Pristina statt. Sie sprachen
über ihre Idee zu einer gemeinsamen Anthologie mit serbischen und
kosovo-albanischen AutorInnen, über das Misstrauen, das ihnen
entgegengebracht wurde und die Chance, die in dem Projekt liegt. Sasa
Ilic: "Es war uns wichtig zu zeigen, dass trotz des stark
erschütterten Vertrauens zwischen Serben und Kosovo-Albanern ein
vertrauensvoller Dialog möglich ist." "Wenn wir einander bei der
Auswahl der AutorInnen nicht vertraut hätten, wäre dieses Projekt
nicht zustande gekommen", bekräftigt Jeton Neziraj. Die Anthologien
sind im März 2011 in Belgrad und Pristina erschienen. Einige der
Texte wurden mit Hilfe von Traduki in deutscher Sprache in der "BETON
Spezialausgabe, 01" abgedruckt. Dazu Antje Contius von der S. Fischer
Stiftung Berlin: "Wichtig ist, die kritische Auseinandersetzung mit
der belastenden Vergangenheit auch außerhalb der beiden Länder
bekannt zu machen."

Traduki ist ein Netzwerk für Literaturen aus den Ländern
Südosteuropas, Deutschland, Österreich und der Schweiz, das die
Übersetzung in die unterschiedlichen Sprachen fördert. Es wurde
initiiert von: Österr. Außenministerium, Auswärtiges Amt der
Bundesrepublik Deutschland, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia,
KulturKontakt Austria, Goethe-Institut, S. Fischer Stiftung.

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/1615

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
KulturKontakt Austria, Mag. Ursula Hilmar
[email protected],
t 01 523 87 65-15
www.kulturkontakt.or.at/presse

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