• 07.06.2011, 09:35:22
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Donau-Schwarzmeerraum: Vertrauen zu Österreich ist Grundlage für tolle Zukunftschance

Leitl zu World Economic Forum: Wirtschaft, Tourismus und Kultur können neue Erfolgstory für Österreich schreiben

Wien (OTS/PWK409) - "Gemeinsam mit der Politik wollen wir
Österreich als Drehscheibe für Regional und Wirtschaftspolitik im
Donauraum, der Schwarzmeer-Region bis nach Zentralasien
positionieren, so wie Österreich schon im Zuge des Falls des Eisernen
Vorhangs eine Brücken- und Vermittlerposition zwischen Osteuropa und
der westlichen Welt eingenommen hatte", betonte Christoph Leitl,
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der heute,
Dienstag, in Wien beginnenden Regionalkonferenz des World Economic
Forum (WEF) zum Themenschwerpunkt "Osteuropa - Zentralasien". An der
Veranstaltung nehmen rund 500 Vertreter aus 30 Staaten teil -
darunter etliche Staats- und Regierungschefs, Minister sowie
Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft. Leitl: "Für
Österreich und seine Unternehmen steigt die Bedeutung dieser gesamte
Region zusehends. Es ist eine der künftig boomenden globalen
Hoffnungsregionen. Wien kann stolz sein, diese Konferenz ausrichten
zu dürfen."

WKÖ-Präsident Leitl ist davon überzeugt, dass die gesamte Region
vom Schwarzen Meer bis nach Zentralasien für österreichische
Unternehmen zu einer ähnlichen Erfolgsgeschichte werde, wie die
Wirtschaftsbeziehungen mit Mittel- und Südosteuropa. So haben sich
die heimischen Exporte dorthin in den vergangenen zehn Jahren etwa
verfünffacht. Aus österreichischer Sicht sind derzeit vorrangige
Projekte u.a. die Verbesserung der Verkehrsverbindung zwischen Donau
und Schwarzmeerhäfen, der Ausbau der Schwarzmeerhäfen sowie der
Ausbau der Bahnlinien und Straßen entlang des Schwarzen Meeres. Von
großem Interesse für Österreich ist auch die Einbringung des
österreichischen Know-how im Winter- und Sommertourismus. Von
essentieller Bedeutung ist im gesamten Gebiet der Energiebereich und
großer Nachholbedarf herrscht im gesamten Umweltsektor. Alles
Bereiche, in denen österreichische Unternehmen mit ihren Produkten
und Dienstleistungen punkten können.

Bereits 2009 wurde von Außenminister Michael Spindelegger und
WKÖ-Präsident Leitl eine gemeinsame Initiative "Donauraum- und
Schwarzmeerländer" ins Leben gerufen. Allein die Region ums Schwarze
Meer bietet mit rund 200 Millionen Einwohnern einerseits gute
Lieferchancen, andererseits enorme Möglichkeiten für Investitionen,
da großer Aufholbedarf besteht. 2010 legten die die österreichischen
Exporte in die Schwarzmeerländer um 33% zu. Wegen der dynamischen
Nachfrageentwicklung bilden die Länder der Region wie auch jene
Zentralasiens in Zukunft ein großes Marktpotential für die
österreichische Außenwirtschaft. Der verstärkte Fokus der
Internationalisierungsmaßnahmen der WKÖ auf die Schwarzmeerregion und
Zentralasien sei deshalb die logische Ergänzung von Österreichs
Engagement in Mittel- und Südosteuropa. Leitl: "Ein Startvorteil für
rot-weiß-rote Firmen ist dabei, dass Österreich in der gesamten
Region einen ausgezeichneten Ruf als Land qualitativer
Hochtechnologie mit exzellenten und umgänglichen Fachkräften genießt.
Die Tür in die Region steht somit offen, Österreichs Unternehmen
müssen nur eintreten. Die WKÖ hilft dabei mit ihrer
Außenwirtschaftsorganisation AWO und deren 20 Stützpunkten in der
Region."

Eröffnet wird die Konferenz vom österreichischen Bundespräsidenten
Heinz Fischer. Unter den anwesenden internationalen Politikern finden
sich unter anderem die Staatspräsidenten Danilo Türk (Slowenien),
Valdis Zatlers (Lettland), Emomali Rahmon (Tadschikistan) und Roza
Otunbayeva (Kirgisien), die Premierminister Viktor Orban (Ungarn),
Tigran Sargsyan (Armenien), Nika Gilauri (Georgien), Mykola Azarov
(Ukraine) und Igor Luksic (Montenegro). (BS)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
   Mag. Bernhard Salzer
   Tel.: T:(+43) 0590 900-4464, F:(+43) 0590 900-263
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/Presse
   
   AWO-Süd-Osteuropa
   Mag. Georg Krauchenberg
   Telefon: +43 (0)5 90 900 4442
   E-Mail: [email protected] 
   Internet: http://wko.at/awo

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