OTS0164   6. Juni 2011, 13:22

"Verein Menschenrechte Österreich": Rückkehrberatung in den Tod


Der "Verein Menschenrechte Österreich" gerät immer
wieder in die Kritik, weil anscheinend die Kooperation mit dem
Bundesinnenministerium wichtiger ist als Parteilichkeit mit
Flüchtlingen. So ist nun eine Trans-Person in eine für sie
lebensbedrohliche Lage geraten. Der "Verein Menschenrechte
Österreich" in Innsbruck hat verabsäumt, Berufung in einem
erstinstanzlich negativ beschiedenem Asylverfahren einzulegen. Die
dadurch illegalisierte Trans-Person soll nun am 15. Juni abgeschoben
werden.

Durch den Fehler des "Vereins Menschenrechte Österreich" ist der
Rechtsweg in Österreich nun ausgeschöpft. Als letzte Hoffnung bleibt
nun eine aufschiebende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte.

"Es ist skandalös wie hier Innenministerium, der "Verein
Menschenrechte Österreich" und das Bundesasylamt Leben aufs Spiel
setzen. Aufgrund von Transphobie ist Yasar bereits Opfer eines
Messerattentats geworden und wird von der eigenen Familie verfolgt.
Eine Abschiebung gefährdet ihr Leben.", so Jo Schedlbauer von der
Trans*SchwulenQueerBeratung in der Rosa Lila Villa.

Eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
wird vorbereitet.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0164 2011-06-06 13:22 061322 Jun 11 NEF0014 0186



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Mehr Informationen: http://transx.at/Yasar.htm

Rechtsvertreterin von Yasar:
Mag. Judith Ruderstaller (Asyl in Not),
01/408 42 10 - 12
www.asyl-in-not.org

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