ANSCHOBER: Vorletzte Hürde für Selbstbestimmungrecht beim GVO-Anbau
Das Europäische Parlament stimmt morgen über den Vorschlag der EU-Kommission ab
Linz (OTS) - Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Nach dem positiven
Vorbeschluss im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments erwarte
ich morgen eine deutlich stärkere Unterstützung der OÖ Position durch
das Plenum des Europäischen Parlaments im Vergleich zur Europäischen
Kommission."
Der Umweltausschuss hat über die Vorschläge der Kommission
hinausgehend wichtige Verbesserungen vorgeschlagen, z.B. dass die
Mitgliedstaaten den Anbau von GVO auch aus umweltpolitischen Gründen
verbieten können - etwa zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Auch
wenn widersprüchliche oder unzureichende Daten über die Auswirkungen
des Anbaus vorliegen, soll nach den Vorstellungen des
Umweltausschusses ein Verbot möglich sein. Ebenso fordert er wichtige
Verbesserungen beim Zulassungsverfahren von GVO betr. die
Umweltverträglichkeitsprüfung. Und Maßnahmen zur Koexistenz sollen
verpflichtend vorgeschrieben werden, da es noch einige
Mitgliedstaaten gibt, die bisher dafür keine Regelungen erlassen
haben.
LR Anschober: "Gelingt morgen dieser Beschluss, dann fehlt im Herbst
nur mehr die Einigung des Ministerrates. Ich hoffe also auf ein
Inkrafttreten der Regelung mit Jahreswechsel. Dann würden wir es nach
acht Jahren Engagement geschafft haben, die EU in einem wichtigen
Punkt von unten zu verändern. "
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at














