• 05.06.2011, 18:37:32
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Montag: Pressekonferenz zu neuester Entwicklung im Fall Aliyev

DNA-Analyse bestätigt: Verschwundene Banker ermordet - Österreichische Behörden als Fluchthelfer?

Wien (OTS) - Wie die nun vorliegenden DNA-Untersuchungsergebnisse
und
Obduktionsberichte des Instituts für Rechtsmedizin Charite Berlin
belegen, handelt es sich bei den vor wenigen Wochen unweit von Almaty
aufgefundenen Leichen um die seit vier Jahren vermissten kasachischen
Banker Zholdas Timraliyev und Aibar Khasenov. Den Berichten zufolge
wurden die Männer auf grausame Art und Weise misshandelt. Genau so,
wie die Zeugen und Mittäter bereits 2007 in Kasachstan ausgesagt
hatten. Somit erhärten sich der Entführungs- und nunmehr auch
Mordverdacht gegen Rakhat Aliyev und seine in Wien lebenden Mittäter
massiv. Jedoch scheinen die mutmaßlichen Mörder trotz der
erdrückenden Beweislage den Schutz des offiziellen Österreichs zu
genießen. Zu diesem Schluss zwingen behördeninterne Notizen.

Bei der Pressekonferenz werden folgende Fragen erörtert:

- Welche Rückschlüsse auf Täter und Tatverlauf lassen die
Obduktionsergebnisse zu?
- Was ergibt sich aus der Beurteilung des Sachverhalts durch namhafte
Strafrechtler und Kriminalisten?
- Lässt sich mit neuen Erkenntnissen die Beweiskette Richtung Rakhat
Aliyev schließen?
- Welche Folgen hätte das für das anhängige Auslieferungsverfahren?
- Schützen die österreichische Behörden Rakhat Aliyev und seine
Gefolgsmänner durch Geheimabsprachen und Fluchtbeihilfe?

Es informieren sie folgende Persönlichkeiten:

- Michael Tsokos, Rechtsmediziner und Leiter des Universitätsklinikum
Charité der Berliner Humboldt-Universität.
- Max Edelbacher, ehemaliger Leiter des Wiener Sicherheitsbüros,
- Heinz Mayer, Verfassungs- und Verwaltungsjurist,
Universitätsprofessor und Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät
der Universität Wien,
- Klaus Schwaighofer, Professor am Institut für Strafrecht,
Strafprozessrecht und Kriminologie der Leopold-Franzens-Universität
Innsbruck,
- Richard Soyer, Rechtsanwalt und Professor für Strafrecht an der
Karl-Franzens Universität Graz und
- Rechtsanwalt Gabriel Lansky

Ort: Presseclub Concordia, Doktor Karl Renner Ring 3 (Palais Epstein)
Zeit: 10:00 h

Fotos der Teilnehmer sowie sämtliche Unterlagen finden Sie auf
http://www.lansky.at/830.html

Rückfragehinweis:
Dr. Gabriel Lansky
Lansky, Ganzger + Partner
E: [email protected]
T: +431 533 33 30-13

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