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OTS0033   4. Juni 2011, 12:51

LR Anschober: Deutsche Bundesregierung verbessert Atomausstieg

Atomausstieg deutlich beschleunigt - Druck auf weiteres Nachbessern bleibt.


Gestern ist die deutsche Bundesregierung in einem
wesentlichen Punkt einer zentralen Forderung Oberösterreichs und der
Atomgegner nach gekommen: mit der Stilllegung jener neun Reaktoren,
die nicht sofort vom Netz gehen, wird nicht bis 2021/22 zugewartet,
sondern sie wird vorgezogen - die Reaktoren sollen schrittweise bis
2022 vom Netz gehen.

Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Das wird den Atomausstieg deutlich
beschleunigen und durchführbarer machen. Denn ein Zuwarten auf 2022
hätte den Druck von der schrittweisen Energiewende genommen." In den
kommenden Wochen bis zum Bundestagsbeschluss am 8.Juli will
Oberösterreich gemeinsam mit den deutschen Atomgegner/innen Druck auf
ein weiteres Nachbessern machen. Die Ziele sind klar:
- Klares engagiertes Energiewendeprogramm
- Vorziehen des Endtermins des Ausstiegs
- Verankerung im deutschen Grundgesetz, damit der Ausstieg
unumkehrbar wird.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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