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OTS0137   3. Juni 2011, 13:16

Anschober: Oberösterreich hat gute Chance Temelin-Ausbau zu verhindern

Europarechtswidrige UVP und gigantische Verteuerung der Atomenergie werden Stolpersteine


Gefährliche politische Kraftmeierei ist es, wenn
Tschechiens Regierung immer wieder den Ausbau Temelins ankündigt. In
Wirklichkeit wird dieser Ausbau immer unwahrscheinlicher, weil die
Kosten für die Atomenergie nach der Atomkatastrophe von Fukushima
dramatisch steigen werden, weil auch in Tschechien der Widerstand der
Bevölkerung zunimmt und weiter zunehmen wird und weil Tschechien die
Erweiterung nach einer europarechtswidrigen
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) verhandelt, die das Projekt um
Jahre zurückwerfen wird. Energie-Landesrat Rudi Anschober: "Es ist
vom Europäischen Gerichtshof belegt, dass das tschechische
UVP-Gesetz, nach dem der Ausbau von Temelin verhandelt wird,
europarechtswidrig ist. Selbst ein Genehmigungsbescheid wird daher
ein wertloses Blatt Papier sein. In einer begründeten Information
wurde die EU-Kommission bereits Ende März von mir eingeschalten.
Tschechien wird dadurch natürlich Jahre verlieren. Schließlich läuft
die Unterlassungsklage des Landes gegen den Betrieb Temelins sehr
positiv und gibt Anlass zur Hoffnung, Temelin am Rechtsweg zu
stoppen."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0137 2011-06-03 13:16 031316 Jun 11 GRO0001 0179



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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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