• 31.05.2011, 15:15:33
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"Volkskrankheit Depression: Neue Therapieoption ermöglicht rasche und effiziente Hilfe"

Wien (OTS) - Menschen, die an Depressionen leiden, leiden häufig
sehr lange: Zuerst, bis die richtige Diagnose gestellt, und dann, bis
die für sie richtige Therapie gefunden ist und sie optimal
eingestellt sind. Auch bis dahin vergehen mitunter nochmals quälende
Wochen oder sogar Monate. Denn erst nach 3 bis 4 Wochen Einnahme
zeigt sich, ob ein Antidepressivum bei der betreffenden Person auch
wirkt. Wenn nicht, muss z. B. die Dosis erhöht oder auf ein anderes
Medikament umgestellt werden. Und dann muss wieder abgewartet werden,
ob sich ein therapeutischer Effekt einstellt.

Das Ausbleiben des Therapieerfolges bedeutet nicht nur eine große
weitere Belastung für die PatientInnen, sondern verringert Studien
zufolge auch die Chance auf Response und Remission, also das
Zurückgehen bzw. Verschwinden der Symptome. Darüber hinaus belasten
das Nicht-Ansprechen auf das eine Medikament und der dadurch
notwendige Switch auf ein anderes auch das Vertrauensverhältnis
zwischen ÄrztIn und PatientIn. Eine durch die Umstellung
resultierende Verschlechterung der Compliance sowie Entzugsphänomene
können den Krankheitsverlauf zusätzlich negativ beeinträchtigen.

Wie gehen PsychaterInnen mit dieser Problematik um? Wie können
mittels einer neuen Therapieoption diese Probleme in Zukunft
bedeutend schneller gelöst werden? Wie kann den PatientInnen rasch
und effizient geholfen und somit viel Leid erspart werden? Welche
Vorteile bietet eine "Zweizügeltherapie" und wie kann dadurch ein
bedeutend früherer Response erlangt und die Wahrscheinlichkeit einer
Remission erhöht werden? Diesen Fragen gehen ExpertInnen anlässlich
des XVII. Updates in Psychiatrie 2011, das vom 16. bis 17.06.2011
unter dem Vorsitz von O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Siegfried Kasper
stattfindet, im Rahmen einer Pressekonferenz nach.

Die ReferentInnen und ihre Themen
Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Schubert
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Innsbruck
Begrüßung, Einführung und Moderation
O. Univ.-Prof. Dr. h.c. mult. Dr. Siegfried Kasper
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien
"Die unipolare Depression: Richtig erkennen und rasche Hilfe für
die/den Patientin/en durch neue Therapieoption"
Prim.a Dr.in Susanne Lentner
Anton-Proksch-Institut SKH für Alkohol-, Medikamenten- und
Drogenabängige, Wien Kalksburg
"Komorbiditäten der unipolaren Depression"
Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann
Universitätsklinik Graz für Psychiatrie
"Die medikamentöse Therapie der unipolaren Depression"

Mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca Österreich GmbH

"Volkskrankheit Depression: Neue Therapieoption ermöglicht rasche und
effiziente Hilfe"

 Die Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und
 Biologische Psychiatrie (ÖGPB) lädt zur Pressekonferenz.

 Datum:   16.6.2011, um 10:00 Uhr
 Ort:     Museumsquartier Barocke Suite A (im 1. Stock über
          Museumsquartier-Haupteingang, MQ Point)
          Museumsplatz 1, 1070 Wien

Rückfragehinweis:
und Anmeldung zur Pressekonferenz
Urban & Schenk medical media consulting
Tel.: 0664/4169459,
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0664/1607599, E-Mail: [email protected]
ID 2701 05/11

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