• 31.05.2011, 12:23:42
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Greenpeace: Verbot für unterirdische CO2-Lagerung begrüßenswert

CCS zu unsicher und zu teuer - Ökostromausbau Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die
Ankündigung von Wirtschaftsminister Mitterlehner, sich zukünftig auf
den Ausbau Erneuerbarer Energien zu fokussieren und die unterirdische
Speicherung von CO2, Carbon Capture and Storage (CCS), zu verbieten.
Greenpeace warnt seit Jahren vor dieser Technologie, die weltweit
noch nirgendwo erfolgreich eingesetzt wird. Die Risiken sind hoch:
Einerseits ist das CO2 bei Entweichen für Menschen und Tiere
lebensgefährlich, andererseits ist die Technologie extrem teuer.
Außerdem gibt es viel billigere Methoden das Klima zu schützen - etwa
mit Ökostrom. Greenpeace geht davon aus, dass es bis 2025 dauern
würde, bis die unterirdische CO2-Speicherung technisch so ausgereift
wäre, dass sie praktisch anwendbar wird. Soviel Zeit bleibt im Kampf
gegen den Klimawandel nicht mehr.

"Noch vor wenigen Jahren wollte die österreichische Industrie in
CCS investieren. Wir freuen uns, dass Minister Mitterlehner dem Druck
nicht nachgegeben hat und die Errichtung von CO2-Endlagern endgültig
verbietet", so Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof. "Wir
hoffen, dass er sich nun umso eifriger für den Ausbau der
Ökostromversorgung einsetzt, statt den weiteren Ausbau von Energie
aus Wind und Sonne abzuwürgen."

Rückfragehinweis:
Greenpeace CEE
DI Jurrien Westerhof, Greenpeace-Energiesprecher, +43 664612 67 01
Melanie Beran, Greenpeace-Pressesprecherin, +43 664 612 67 18
mailto:[email protected]
www.greenpeace.at

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