- 30.05.2011, 10:47:29
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AktionsGemeinschaft: Universitäten müssen sofort ausfinanziert werden
AktionsGemeinschaft Uni Wien fordert eine sofortige Umsetzung des 2% BIP Ziels der Bundesregierung
Wien (OTS) - Um die prekäre finanzielle Lage der Universitäten
endlich zu beenden, fordert die AktionsGemeinschaft schon lange ein
sofortiges Erreichen des 2%/BIP-Ziels für den tertiären
Bildungssektor. Dies ist nur durch eine massive Erhöhung des
Uni-Budgets sowie durch vermehrte Einbindung und Subvention aus dem
privaten Sektor möglich. Diese Förderung aus der Wirtschaft kann
allerdings nur für relevante Studienrichtungen (vor allem im
technischen, naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereich)
funktionieren. Die öffentliche Hand hat allerdings zu gewährleisten,
dass alle anderen Studienrichtungen weiterhin erhalten bleiben.
Daher fordert die AktionsGemeinschaft ein endgültiges Bekenntnis
der Österreichischen Regierung zur Zukunft und Bildung des Landes
ein! Eine Möglichkeit der Finanzierung des Bildungssektors würde sich
laut Mag. Walter Hatzenbichler, Obmann der AktionsGemeinschaft an der
Universität Wien, durch die heftig diskutierten Teil-Privatisierungen
der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Münze Österreich, der
Flughäfen und der Energieversorger ergeben. Mit den Erlösen daraus -
rund 24 Mrd. Euro - wären nicht nur die Unis komplett
durchfinanziert, sondern der Staat mit 25% weiterhin Kerneigentümer
dieser Unternehmen. Dies würde für Standortsicherheit sorgen, was
sicher im Interesse der arbeitsuchenden Studienabsolventen wäre.
Besonders interessant ist die Möglichkeit der Privatisierung der
Bundesimmobiliengesellschaft. Derzeit zahlt die Universität Wien
Miete an die Bundesimmobiliengesellschaft (die zu 100% im Besitz des
Österreichischen Staates ist) und die Bundesregierung stellt die
finanziellen Mittel den Universitäten zur Verfügung. Dieser Kreislauf
könnte durchbrochen werden.
"Unsere Forderung ist daher ganz klar: Bei einer möglichen
Privatisierung müssen die Gebäude der Universitäten sofort in den
Besitz der jeweiligen Unis übergehen. Wir benötigen Geld für unsere
Unis und falls die Privatisierungen umgesetzt werden, muss das Geld
in den Bereich Bildung/Innovation und Forschung gesteckt werden", so
Hatzenbichler abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Walter Gerhard Hatzenbichler
mailto:[email protected]
Tel.: 0699 19096611
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