- 29.05.2011, 11:05:25
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KFÖ vor Regierungsklausur: Familien steuerlich entlasten!
Wien (OTS) - Nach den Ankündigungen für eine familiengerechte
Steuerreform erwartet sich der Katholische Familienverband, dass
jetzt konkrete Schritte dazu folgen. Dies gilt auch für den schwer
defizitären Familienlastenausgleichsfonds.
"Der Katholische Familienverband Österreichs hat positiv auf die
Ankündigung von Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger reagiert,
Familienpolitik zur Chefsache zu machen und eine familiengerechte
Steuerreform durchzuführen", so KFÖ-Präsident Prof. Dr. Clemens
Steindl. Der Katholische Familienverband geht daher davon aus, dass
bei der Regierungsklausur am 30. und 31. Mai dazu erste konkrete
Schritte gesetzt werden. Der KFÖ schlägt ein steuerfreies
Existenzminimum für Familien vor, das durch entsprechende Anhebung
der einschlägigen Absetzbeträge erreicht werden kann.
"Außerdem brennt der Hut beim Familienlastenausgleichsfonds
(FLAF), obwohl es politische Signale gegeben hat, dessen Sanierung im
ersten Halbjahr 2011 zu starten", erinnert Steindl an einen zentralen
politischen Gerechtigkeitsmakel in Österreich. "Der Spielraum für
familienpolitische Geldleistungen wird ja immer kleiner, wenn der
FLAF aufgrund der zweckwidrigen Verwendungen Schulden in
Milliardenhöhe angehäuft hat."
Ein weiterer Akt der Gerechtigkeit wäre es, endlich die
Familiengelder zu valorisieren, die jährlich an Wert verlieren. "Für
viele Familien wird der Alltag zur stetig steigenden Belastung, weil
aufgrund der grassierenden Inflation vieles immer teurer wird,
demgegenüber aber die Familiengelder bis 2014 um 1,5 Milliarden Euro
gekürzt werden."
Der Präsident der größten familienpolitischen Organisation
Österreichs abschließend: "Alle Parteien heften sich gerne das
Fähnchen 'Familienpartei' an. Für den Katholischen Familienverband
gilt hier die biblische Messlatte: An den Früchten werdet ihr sie
erkennen." Der KFÖ ist zuversichtlich, dass bei der Regierungsklausur
Maßnahmen für eine familiengerechte Steuerreform und für die zügige
FLAF-Sanierung gesetzt werden.
Rückfragehinweis:
Mag. Wolfgang Zarl
Mobil: 0664-885 22 621, Mail: [email protected]
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