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OTS0003   29. Mai 2011, 09:12

Kräuter: "Strache und FPÖ-Hyposkandal hätten Österreich ruiniert"

SPÖ wird Strache beim Auskurieren seines Wahrnehmungs- und Gedächtnisschwundes helfen


SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter wirft
FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache "einfältige und dreiste
Aussagen" im Zusammenhang mit dem Schilling vor. Strache fordert in
einem Interview in der Kleinen Zeitung vom Sonntag die
Wiedereinführung der alten Währung, weil da das Geld noch etwas wert
gewesen sei. "Straches Forderung kommt einer Verhöhnung der
Bevölkerung gleich, die bedauerlicherweise für die FPÖ-Gaunereien in
Kärnten geradestehen muss. Die alte Schillingwährung hätte den
Hyposkandal in Kärnten kaum verkraftet, die österreichische Geld- und
Volkswirtschaft wäre mit großer Wahrscheinlichkeit ruiniert gewesen.
Die Folgen für die Wirtschaft, die Arbeitsplätze, den Wohlstand und
den sozialen Frieden in Österreich wären dramatisch gewesen. Nur
durch den Euro konnte die Stabilität und das Triple-A Rating gehalten
werden", sagte Kräuter am Sonntag im Gespräch mit dem
SPÖ-Pressdienst. ****

Strache leide offenbar neben wirtschaftspolitischer Einfalt auch an
massiven Wahrnehmungsproblemen. Kräuter: "Wenn Strache gegen die
Belastung der Bevölkerung durch die Bankenkrise wettert, müsste er
eigentlich schon rein rechnerisch ein 20-faches Protestgewitter gegen
sich selbst richten. Er und seinesgleichen sind für den
Hypo-Bankenskandal in Kärnten hauptverantwortlich." Der Schutz
Straches für seinen "part-of-the-game Freund" Scheuch beweise
generell Straches korruptionsgeneigte Geisteshaltung. "Strache hat
die Tonbandbeweise gegen Scheuch als Unterstellungen mieser Art
bezeichnet, eine unfassbare Aussage", so Kräuter.

Die SPÖ werde Herrn Strache auch beim Auskurieren seines
Gedächtnisschwundes im Zusammenhang mit dem BUWOG-Skandal auf die
Sprünge helfen. "Ernst-Karl Plech, FPÖ-Wien-Kumpane Straches der
90-iger Jahre, hat als Vorsitzender der Vergabekommission am Beginn
des BUWOG-Skandals die Weichen gestellt. Natürlich hat der damalige
stellvertretende Klubobmann bzw. Parteichef der FPÖ Wien die
Verschleuderung der BUWOG mit allen kriminellen Begleiterscheinungen
mitzuverantworten", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Alle Versuche Straches, sich heute vom damaligen Parteifreund
Karl-Heinz Grasser zu distanzieren, seien zwecklos. "Die politische
Sozialisierung von Grasser, Meischberger, Scheuch und Co. ist
eindeutig der FPÖ zuzuordnen. Der systematische Missbrauch von
Verantwortung und das Bedienen an öffentlichem Eigentum, sobald sich
eine Gelegenheit dazu bietet, das ist das wahre Wesen der FPÖ", sagte
Kräuter. (Schluss) pl

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0003 2011-05-29 09:12 290912 Mai 11 NSK0001 0344



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