- 28.05.2011, 10:40:48
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Binder-Maier: Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen
SPÖ NÖ Frauen geben bei Klausur in Gaming Überblick über Arbeitsschwerpunkte
St. Pölten/Gaming (OTS) - "Die Frauenquote ist für uns derzeit
notwendig als Anschub für eine Veränderung. Denn trotz aller
Förderprogramme und Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil zu
erhöhen, hat sich in den vergangenen Jahren nur sehr geringfügig
etwas geändert", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin
Gabriele Binder-Maier im Zuge der Klausur der SPÖ NÖ
Frauenorganisation in Gaming (gestern und heute). Der bisherige Weg,
sei zu langwierig; "dass mehr Frauen in Führungspositionen sind,
erleben sonst meine Enkelinnen nicht mehr!"
Binder-Maier fordert vor allem im Hinblick auf die Landtags- und
Nationalratswahl, die 2013 stattfinden werden, die Einhaltung des vom
Bundesparteitag der SPÖ einstimmig beschlossenen
Reißverschluss-Systems. Denn Binder-Maier ist sicher: "Da, wo Frauen
federführend beteiligt sind, ist die jeweilige Organisation sehr
erfolgreich - das hat man auch bei den Gemeinderatswahlen im Vorjahr
gesehen!" Binder-Maier bekräftigt einmal mehr, dass sie im
Landesparteivorsitzenden LHStv. Dr. Sepp Leitner einen Partner habe,
der es auch erstmals geschafft habe, die Frauenquote im
Landesparteipräsidium und -vorstand der SPÖ NÖ auf 40 Prozent
anzuheben.
Binder-Maier begrüsse auch die Frauenquote in den staatsnahen
Unternehmen - hier werde es jährlich einen Bericht über den
Fortschritt der Umsetzung geben. Sollte bis 2018 der
35-Prozent-Anteil an Frauen nicht erreicht worden sein, werden
weitere gesetzliche Maßnahmen eingeleitet. "Auch gut ausgebildete
Frauen kommen am Ende doch nicht in Führungspositionen, weil Männer
das schon unter sich ausgemacht haben. Deshalb ist das ein wichtiger
Schritt in Richtung gleiche Chancen für Frauen und Männer."
Binder-Maier gibt einen Überblick über die weiteren Vorhaben der SPÖ
NÖ Frauen: "Das Schließen der Einkommensschere zwischen Männern und
Frauen ist ein zentrales Anliegen. Dafür ist die
Einkommenstransparenz in Unternehmen ein wichtiges 'Hilfsmittel'. Nur
wenn Frauen - aber auch Männer - wissen, wie viel in einem Betrieb
für eine bestimmte Position üblicherweise bezahlt wird, können schon
bei der Einstellung gerechtere Löhne und Gehälter vereinbart werden."
Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssten auch bedarfsgerechte
und leistbare Kinderbetreuungseinrichtungen geschaffen werden, so
Binder-Maier: "Der Kindergarten ist die erste Bildungseinrichtung -
deswegen ist es wichtig, hier mit pädagogisch geschulten
BetreuerInnen noch mehr als bisher zu arbeiten. Dabei wird der erste
Schritt in Richtung Chancengleichheit gesetzt. Weitere müssen durch
die Ausweitung der Neuen Mittelschulen und Ganztagesschulen
erfolgen", weist sie auf die Bildungskampagne der SPÖ NÖ "Ja, ich
will - die vierjährige Neue Mittelschule" und das noch bis Anfang
Juli laufende Bildungs-Volksbegehren "Österreich darf nicht sitzen
bleiben" hin.
Rückfragehinweis:
SPÖ Niederösterreich Frauen
Mag. Gabriele Strahberger
Mobil: 0664/8304512
mailto:[email protected]
www.noe.spoe.at
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