• 26.05.2011, 14:39:18
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FPK-Warmuth: Kärntner Freiheitliche bringen Dringlichkeitsantrag zur Erhaltung der hochwertigen Kärntner Brustkrebsvorsorge im Landtag ein

Die Beschwichtigungsversuche der SPÖ sind vage und unglaubwürdig!

Klagenfurt (OTS) - Bereits österreichweit gehen die Wogen gegen
die geplanten Verschlechterung der Brustkrebsvorsorge laut einer
EU-Richtlinie durch Gesundheitsminister Stöger sowie dem Hauptverband
hoch, erklärte heute FPK-Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Wilma
Warmuth, die nicht müde wird gemeinsam mit der Ärzteschaft, die
Öffentlichkeit aufzurütteln und auf die dramatischen Konsequenzen für
viele Frauen hinzuweisen. So wurde heute nach der Übergabe einer
Petition mit rund 20.000 Unterschriften (weitere 20.000 sind noch im
Umlauf) auch ein entsprechender Dringlichkeitsantrag durch die
Freiheitlichen im Kärntner Landtag eingebracht.

Als "unglaubwürdig und unverantwortlich" bezeichnete Warmuth heute
auch die medialen Beschwichtigungsversuche von Kärntens
Gesundheitslandesrat Peter Kaiser und Frauenreferentin Beate
Prettner, die erst nach einer "Schrecksekunde" von zwei Wochen,
nachdem die Freiheitlichen mit dem Brustkrebsspezialisten Dr.
Manfreda und dem Radiologen Dr. Westritschnig via Medien die
Öffentlichkeit in Kärnten informierten, zur Verteidigung ausrückten.

Bekanntlich sind folgende Verschlechterungen in der
Brustkrebsvorsorge geplant:
Nur mehr die Mammographie, ohne freie Arztwahl, soll in
Masseneinrichtungen durchgeführt werden, wobei es in Kärnten nur mehr
ein einziges Zentrum geben soll. Das bedeutet: Kein persönliches
Arztgespräch mehr, kein wichtiger Ultraschall und kein Tastbefund der
Brust.
Für Frauen unter 50 Jahre wird es keine Brustkrebsvorsorge geben! Für
Frauen zwischen dem 50. Und 69. Lebensjahr darf die Mammopgraphie nur
alle zwei Jahre durchgeführt werden und dazwischen wird die e-card
gesperrt. Auf die Frau ab dem 70. Lebensjahr wird ebenfalls
vergessen!

Experten warnen davor, dass über 700 Karzinome pro Jahr in Österreich
nicht mehr wie bisher erkannt werden, also mit rund 600 Frauen
zusätzlich, die an Brustkrebs sterben, zu rechnen sein wird. "Dieses
Schreckenszenario für Frauen und deren Familien wollen wir
verhindern", gibt sich Warmuth kämpferisch. "Was vielleicht für viele
Ostländer ein Fortschritt ist, wäre für Österreich und vor allem für
Kärnten, das in der Brustkrebsvorsorge eine besonders hohe Qualität
hat, ein fataler gesundheitspolitischer Rückschritt", schließt
Warmuth.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

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