- 26.05.2011, 12:27:15
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FSG-Katzian: Privatisierung der Stromversorger würde auf Kosten der Beschäftigten und KonsumentInnen gehen
Zukunftsweisende Energiepolitik braucht Steuerungsmaßnahmen und dafür notwendige Mehrheiten
Wien (OTS/FSG) - "Weitere Privatisierungen hätten in vielen
Bereichen negative Auswirkungen, dazu gehört neben den
Gesundheitsdienstleistungen vor allem auch die Energie. Wer glaubt,
dass die Privatisierung der Energiewirtschaft eine ideale Lösung ist,
um das Budget zu sanieren, ist definitiv auf dem falschen Weg. Die
Konsequenzen daraus wären nämlich, wie internationale Beispiele
zeigen, mangelhafte Versorgung, höhere Preise und vor allem auch
schlechtere Arbeitsbedingungen bis hin zum Abbau von Arbeitsplätzen",
erteilt der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen (FSG), Wolfgang Katzian, der aktuellen
BZÖ-Forderung eine klare Absage.++++
Das gesellschaftliche Eigentum sei notwendig, wenn es um sinnvolle
energiepolitische Weichenstellungen gehe, betont Katzian: "Nicht nur
die verheerende Katastrophe von Fukushima beweist, wie notwendig es
ist, auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien zu setzen." Für
eine zukunftsweisende Energiepolitik brauche es auch politische
Steuerungsmaßnahmen und die dafür notwendigen Mehrheiten.
"Die Privatisierung der Stromversorger, wie Bucher sie vorschlägt,
würde auf die Rechnung der Beschäftigten und der KonsumentInnen
gehen", so Katzian, der auch daran erinnert, dass gerade Staaten, die
auf die Privatisierung der Daseinsvorsorge gesetzt haben, in der
Wirtschaftskrise am ärgsten ins Trudeln gekommen sind: "Die starke
öffentliche Hand hat in Österreich wesentlich dazu beigetragen, dass
wir die Krise besser gemeistert haben als andere Länder."
Rückfragehinweis:
FSG-Presse
Litsa Kalaitzis
Tel.: 0676/817 111 553
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