- 26.05.2011, 09:28:10
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Konsument: Weißmacher-Zahnpasten - Keine Weiß-Garantie
Gute Zahnbelagsentfernung - Vorsicht bei freiliegenden Zahnhälsen
Wien (OTS/VKI) - Verfärbungen, die durch Nahrungs- oder
Genussmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein oder auch von Zigaretten
verursacht werden, entfernen die 14 getesteten Weißmacher-Zahnpasten
allesamt gut, so die Juni-Ausgabe des Testmagazins Konsument. Allzu
hoch sollte man die Erwartungen dennoch nicht schrauben:
Weißmacher-Zahnpasten können die ursprüngliche Farbe der Zähne
bestenfalls wieder etwas auffrischen. Gegen von Natur aus gelbliche
Zähne oder altersbedingte Verfärbungen bleiben sie dagegen machtlos.
Lidl/Dentallux Seidenweiß Plus Complex 3 reinigt die Zähne bei hohem
Abrieb sehr gut und ist zudem mit 76 Cent/100ml preiswert. Ebenfalls
sehr gut, aber mit mittlerem Abrieb und daher sanfter reinigen die
getesteten Weißmacher-Zahnpasten von blend-a-med, Sensodyne und
Odol-med 3. Zwölf Zahnpasten bieten zudem eine "sehr gute" bzw.
"gute" Kariesprophylaxe.
Weißmacher-Zahnpasten enthalten keine Bleichmittel. Sie entfernen
Verfärbungen mithilfe von Putzkörpern, die Verfärbungen abschmirgeln,
ohne Zähne und Zahnfleisch zu schädigen. "Aufpassen sollte man aber
bei frei liegende Zahnhälsen. Hier gelangen die Putzkörper leicht an
das empfindliche Zahnbein. Deshalb wäre es hier ratsam, zu einer
Zahnpaste mit niedrigem Abrieb und einer weichen Zahnbürste zu
greifen - besser noch zu einer elektrischen Zahnbürste. Dann damit
fällt die Kontrolle, wie stark die Bürste beim Putzen aufgedrückt
wird, erheblich leichter", so Konrad Brunnhofer vom Verein für
Konsumenteninformation (VKI).
Mogelpackungen bei Perlweiss und Rembrandt
Ärgerlich für die Tester: Die beiden mit Abstand teuersten
Zahnpasten im Test, Perlweiss Professional und Rembrandt Plus Premium
Whitening Zahncreme, um 20 bzw. 24 Euro/100ml, bleiben nicht nur bei
der Kariesprophylaxe hinter ihren Mitstreitern zurück. Bei beiden
Produkten täuscht die Verpackung obendrein mehr Inhalt vor, als
tatsächlich vorhanden ist.
Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie im
Juni-Konsument. Dort findet sich zudem eine Übersicht zu klassischen
Zahnpasten, die im Jahr 2007 getestet wurden und nach wie vor mit
unveränderter Rezeptur im Handel erhältlich sind.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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