- 25.05.2011, 13:41:13
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VP-Gerstl und Arge2Rad: Besser Vorankommen mit dem Motorrad
Öffnung weiterer Busspuren, zusätzliche Stellplätze und Ausweitung der E-Bike Förderung
Wien (OTS) - Bessere Bedingungen für den Motorradverkehr in der
Stadt forderten heute der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Stadtrat
Wolfgang Gerstl, und der Vizepräsident des Verbandes österreichischer
Zweiradindustrie und Zweiradimporteure "Arge2Rad", Hans Zimmermann.
"Das Fahren mit einem "motorisierten Einspurigen" ist günstiger und
umweltschonender. Ich wünsche mir daher eine nachhaltige
Unterstützung von Seiten der Wiener Stadtregierung", betont Gerstl.
Zimmerman betonte seinerseits den praktischen Nutzen von
Motorradfahren in der Stadt: "Gerade im städtischen Bereich, wo Platz
kostbar ist, kommt man mit einem motorisierten einspurigen Fahrzeug
besser voran. In Anbetracht der steigenden Attraktivität und des
rasanten Anstiegs an gemeldeten Motorrädern in Wien ist es notwendig,
bessere Rahmenbedingungen für diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer zu
schaffen."
Zentrale Forderung von Gerstl und der "Arge2Rad" ist die Öffnung
weiterer Busspuren in der Stadt für den Motorradverkehr. Konkret
sollten in einem ersten Schritt jene Spuren freigegeben werden, die
bereits jetzt von Radfahrern genutzt werden können. Als Beispiel
dafür nannte er die Neustiftgasse. "Während nämlich Motorradfahren
nur auf rund 3,7 Kilometer an Busspuren erlaubt ist, können Radfahrer
an die 12 Kilometer an Busspuren nutzen. Auf Grund der guten
Erfahrungen mit jenen Strecken, wo Motorradfahrer bereits jetzt
fahren, ist jedoch die Öffnung weiterer Spuren längst überfällig", so
der VP-Stadtrat.
Eine weitere Forderung betrifft das Vorfahren auf anderen
Fahrstreifen im Fall von Kolonnenbildung. Dieses sollte im Zuge einer
weiteren Novelle der Straßenverkehrsordnung erlaubt werden. "Es wäre
eine weitere Möglichkeit, um die Flüssigkeit des Gesamtverkehrs zu
steigern. Verkehrsministerin Bures sollte dies für die nächste
Novelle vorbereiten lassen", erklärt Gerstl dazu.
Zusätzlich dazu sollten im Stadtgebiet weitere Stellplätze für
Motorradfahrer geschaffen werden. Gerstl und die Arge2Rad schlagen in
diesem Zusammenhang vor, in den 5 Meter Zonen der Kreuzungen weitere
Längsparker für einspurige Motorisierte zu schaffen, wo keine
Sichtbehinderung gegeben ist. "Dazu ist es wichtig, eigene Parkplätze
zu schaffen, um ein gedeihliches Miteinander von mehrspurigen und
einspurigen Kraftfahrzeug-Inhabern zu gewährleisten", hielt Gerstl
fest.
Um die Nutzung von E-Motorrädern zu fördern, sollten die bestehenden
Förderungen ausgeweitet und ein Netz an Ladestationen geschaffen
werden. "Damit würde der nachhaltige Motorradverkehr weiter gefördert
werden", so Gerstl abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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