• 25.05.2011, 12:00:51
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Hayek Institut und Austrian Economics Center (AEC) favorisieren "Grassroot-Initiative" als Wirtschaftsbewegung in Österreich

Wirtschaftswachstum ist Grundvoraussetzung für Wohlstand und sozialen Frieden in Europa

Wien (OTS) - Am Rande der heutigen Veranstaltung "Free Market Road
Show" des Wiener Hayek-Institutes gemeinsam mit dem Austrian
Economics Center auf der Universität Wien wurde von den Veranstaltern
die Gründung einer Wirtschaftsbewegung als "Grassroot-Initiative"
diskutiert. Einhellig waren sich heute die Tagungsteilnehmer einig,
dass Wirtschaftswachstum die Grundvoraussetzung von Wohlstand ist und
damit Garant für den sozialen Frieden in Europa. Überall dort, wo der
soziale Friede gestört ist, wächst die Unzufriedenheit der
Bevölkerung und bewirkt Unruhe im sozialen Gefüge. Eine
"Grassroot-Initiative", die vom Volk ausgeht und nicht in die
parteipolitische Umklammerung fällt, kann es schaffen, Verantwortung
für die Bürgergesellschaft bei den Entscheidungsträgern einzufordern.

"Wir brauchen verstärkt Leader-Persönlichkeiten, die wieder
Entscheidungen treffen. Ein Hinauszögern von Reformen, die
offensichtlich notwendig sind, geht auf Kosten des sozialen Friedens
und Wohlstandes und schadet der wirtschaftlichen Prosperität unseres
Landes," sagt Barbara Kolm, Generalssekretärin des Hayek Institutes
(HI) und Direktorin des Austrian Economics Center Wien (AEC).

"Grassroot Bewegung" in Österreich kann Erfolg bringen

Sowohl das Hayek Institut als auch das Austrian Economics Center
warnen seit Jahren vor einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Mit dem
von der Europäischen Union (EU) im März beschlossenen Stabilitäts-
und Wachstumspakt wird eine Rettung von Staaten nur vorgegeben, doch
der Schuldenberg der Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird
größer. "Denn auch Haftungen verringern die Liquidität der
Einzelstaaten, und dem EURO wird dabei nicht geholfen," waren sich
die Teilnehmer an der Tagung der FMRS in Wien einig.

Barbara Kolm: "Daher fordern wir, eine Bewegung ins Leben zu
rufen, welche wieder Mut, Leistung und Verantwortung (MLV)
einfordert. Wir würden eine solche Bewegung MLV mittragen."

Das Ziel von sogenannten "Graswurzel-Initiativen"
(Grassroot-Initiativen) ist es, gesellschaftliche Alternativen zu den
bereits bestehenden aufzubauen. Dabei wird sowohl auf den
langfristigen Aufbau von Netzwerken gesetzt, als auch auf
"spektakuläre" Einzelaktionen, die in erster Linie Öffentlichkeit
schaffen sollen. "Die Gründung einer Pro-Wirtschaft basierenden
Bewegung ist der erste Schritt, den Verantwortlichen Entscheidungen
abzuverlangen", ist sich Barbara Kolm sicher.

Bewegung soll das Leistungsangebot des Staates in Frage stellen

Eine solche Initiative muss es sich zur Aufgabe setzen, die
Verwaltungsreform sofort einzufordern, die Wirtschaft zu
unterstützen, steuerlich zu entlasten, den öffentlichen Auftrag in
der Wirtschaft neu zu definieren und somit weitere Privatisierungen
zu ermöglichen. Die Aktivitäten privater Persönlichkeiten rund um die
Bildungsreform sind ein gutes und gelungenes Beispiel einer
"Grassroot-Bewegung".

Barbara Kolm:"Angesichts der Mut- und Entscheidungslosigkeit der
Entscheidungsträger soll diese Bewegung das Leistungsangebot des
Staates einmal in Frage stellen. Es wird damit offensichtlich, dass
das derzeitige Angebot von Ineffizienz und hohen Kosten getragen
wird. Bestes Beispiel sind die hohen Spitalskosten, die steigenden
Medikamentenkosten, die Verwaltungskosten im Bildungswesen oder der
Luxus von 9 Länderverwaltungen".

Rückfragehinweis:
F.A.v. Hayek Institut
Dorothee Sommeregger, (+43 664) 88 512 520
[email protected]

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