- 24.05.2011, 15:28:16
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Häupl: Krise ist erst dann vorbei, wenn der Arbeitsmarkt wieder ok ist
Oberhauser: Sind in Frauen- und Bildungsfragen gefordert
Wien (OTS/ÖGB) - "Mit gemeinsamer Anstrengung ist uns der Kampf
gegen die Finanzkrise gut gelungen. Doch die Krise ist erst dann
vorbei, wenn der Arbeitsmarkt wieder in Ordnung ist", sagte Michael
Häupl, Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteivorsitzender, bei der
FSG-Landeskonferenz. Zwar sind in Wien viele Arbeitsplätze vorhanden,
aber die Zahl der Arbeitslosen ist noch immer hoch.++++
Als ein weiteres Problem nennt Häupl die "working poor": "Viele
Frauen gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach und sind trotzdem auf
Zuschüsse der Stadt angewiesen, das kann nicht unsere Zielsetzung
sein." Weiters spricht sich Wiens Bürgermeister gegen die
Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen aus. "Wir haben bereits
eine öffentliche Meinung. Weit über 80 Prozent der BürgerInnen
sprechen sich dafür aus, dass Dienstleistungen auch in der
öffentlichen Verantwortung bleiben sollen. Wer das erhalten will, der
muss auch was tun und braucht eine Mehrheit."
Auch ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser betonte in ihrer Rede,
dass die Politik vor allem in Bildungs- und Frauenfragen gefordert
ist. 55 Prozent der Mädchen wären mit einer Teilzeitbeschäftigung
oder auch mit einem Hausfrauenjob zufrieden, wenn der Mann genug
verdient. Das besagt eine neu präsentierte Jugendstudie. "Wir müssen
Frauen klar machen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Männer
ein Leben lang bei ihnen bleiben. Wir brauchen mehr Frauen in
Beschäftigung, mehr Frauen in Führungspositionen, und Frauen
benötigen einen Arbeitsplatz, so wie sie ihn verdienen", so
Oberhauser.
Rückfragehinweis:
FSG-Wien-Presse
Franz Fischill
Mobil: 0664/814 63 11
E-Mail: [email protected]
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