• 24.05.2011, 15:26:18
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Donabauer: Landwirtschaft sichert Versorgung und Beschäftigung

Zum Tierschutz Gespräche führen - Zwangsbeglückung, nein danke!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die bestmögliche und höchstqualitative
Versorgung mit Lebensmitteln ist der Dreh- und Angelpunkt für eine
gemeinsame Agrarpolitik. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist ein
kostbares, keineswegs selbstverständliches Gut", betonte Abg. Karl
Donabauer bei der gestrigen Parlamentarischen Enquete zum Thema
"Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013 - Chancen und Herausforderungen
für Österreich".

"Versorgung bildet die Klammer zwischen den bäuerlichen Produzenten
und den Konsumenten. Mindestens ebenso zentral ist der Faktor
Beschäftigung, wobei die Landwirtschaft in ihren Bereichen etwa
500.000 Menschen Arbeit und damit Kaufkraft gibt. Versorgung und
Beschäftigung sind die Kernbotschaften für die Erhaltung der
ländlichen Räume", wobei Donabauer darauf vertraut, dass "wir im
Herbst mit den Kommissionsvorschlägen eine gute Lösung für die
EU-Agrarpolitik bekommen werden."

Respekt zollte Donabauer vor allem Kommissionsvertreter Klaus-Dieter
Borchardt, der mit seinen "präzisen Einschätzungen zur Entwicklung
der GAP sicher ein Schwergewicht im Kabinett von EU-Agrarkommissar
Dacian Ciolos ist." Auch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich
habe "die Enquete mit einer fundiert dargestellten nationalen
Betrachtung bereichern können".

Versorgung und Beschäftigung sind Zukunftsfragen der Landwirtschaft

Was die Landwirtschaft braucht, um diese beiden Säulen Versorgung und
Beschäftigung, die sowohl für die Gesellschaft und die Konsumenten
zentral sind, aufrecht zu erhalten, umreißt Donabauer mit einem
einzigen Stichwort: "Die Landwirtschaft benötigt Planungssicherheit."
Um die Produktivität zu erhalten oder gar für den zunehmenden
Welthunger zu steigern, müssen die Rahmenbedingungen für Investments
garantiert sein. "Denn landwirtschaftliche Betriebe investieren nur
dann, wenn sie davon leben können und wirtschaftlich ein Auskommen
finden. Arbeit und Risiko allein sind nicht zumutbar und fördern die
Abwanderung aus den Dörfern. Die Gefahr einer Entleerung des
ländlichen Raumes hat unabschätzbare Folgewirkungen für die gesamte
Wirtschaft", verwies Donabauer auf Branchen wie Gewerbe und
Tourismus, die nur dann profitieren, wenn die Regionen vital bleiben.

Wirtschaftliche Existenzgrundlagen müssen für alle
Produktionssektoren gelten. "Entwicklungen wie mehr Kontrollen und
Bürokratie, Unwägbarkeiten in der sozialen Absicherung oder
verschärfter Tierschutz können sich sehr schnell ruinös auswirken.
Was den Tierschutz anlangt so sollen natürlich Gespräche geführt
werden. Jede Zwangsbeglückung oder ein politisches Diktat sind den
Bauern aber sicher nicht zumutbar", stellte Donabauer abschließend
klar.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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