LR ANSCHOBER bei Europakonferenz für Erneuerbare Energie in Brüssel
Umwelt- und Energieverbände fordern 45 Prozent Erneuerbare Energie in Europa bis 2030
Linz (OTS) - Bis 2050 muss die EU ihren Energieverbrauch
vollständig auf Erneuerbare Energie umstellen. Die Zwischenbilanz des
Bundeslandes Oberösterreich, in dem Anschober seit 2003 in der
Landesregierung für die Energiepolitik zuständig ist, zeige, dass
dies machbar ist und großen wirtschaftlichen Erfolg und Tausende neue
grüne Arbeitsplätze bringen kann. Dies ist die Kernthese des Referats
von Oberösterreichs Energie-Landesrat Rudi Anschober bei Europas
Konferenz für Erneuerbare Energie heute in Brüssel, bei der unter
anderem Spitzenvertreter der Direktionen der EU-Kommission und
Deutschlands Umweltminister Röttgen sprechen.
EREC, der Verband der Ökoenergieunternehmen Europas, präsentiert
dabei seine Forderung, nach dem aktuellen 20-Prozent-Ziel der EU (20
Prozent Erneuerbare Energie in der EU bis 2020), bereits jetzt einen
weiteren Entwicklungsschritt der Energieumstellung festzulegen und
bis 2030 45 Prozent Erneuerbare in der EU als verbindliches Ziel zu
fixieren.
Anschober: "Das wäre ein wichtiger Zwischenschritt zum
100-Prozent-Ziel bis 2050. Die EU-Kommission muss diese beide
Schritte in der "energy road map 2050" verankern, die im Herbst
beschlossen werden soll. Nur dann hat Europas Energiepolitik einen
klaren Kurs, an dem sich Wirtschaft, Konsumenten und Mitgliedsstaaten
orientieren können, nur dann sind die Klimaziele realistische
erreichbar (80 Prozent weniger CO2-Emissione bis 2050, damit die 2
Grad Grenze nicht überschritten wird) und nur dann kann das enorme
Wirtschaftspotenzial von sechs Millionen neuer grüner Jobs in Europa
durch eine vollständige Energiewende auch ausgeschöpft werden."
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at














