- 23.05.2011, 15:37:33
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FEG/König-Hebenstreit: GÖD hat wieder einmal verschlafen.
Wien (OTS/fpd) - In einer heutigen Presseaussendung stellt die GÖD
eine Resolution vor, in der sie anführt, dass die Wirtschaftskrise
in Österreich besser bewältig werden konnte als in anderen Ländern.
Dies sei auch ein Verdienst der öffentlich Bediensteten und daher ist
es notwendig, dass man optimale Rahmenbedingungen schafft. Genau hier
stellt sich allerdings für den interimistischen Vorsitzenden der
Freien Exekutivgewerkschaft (FEG) Siegfried König und seinem
Stellvertreter Dietmar Hebenstreit die Frage, warum die GÖD erst
jetzt erkennt, dass Beamte optimale Rahmenbedingungen brauchen.
Seit vielen Jahren verschläft die GÖD jede Reform obwohl ihre
Spitzenfunktionäre im Parlament und in den Spitzengremien ihrer
Parteien verankert sind. Nur wenn es bei den Lehrern um Probleme
geht, dann wird der Vorsitzende munter und bringt sich mit der einen
oder anderen Wortmeldung in die Diskussion ein, so König, der weiter
meint, dass seit vielen Jahren schon von der FEG ein eigenes
Exekutivdienstgesetz (EDG) ein angepasstes Besoldungsschema (
B-Wertigkeit, Zeitwertkonto) und ein Anerkennen der Ausbildung und
des Berufsbildes gefordert wird. Diese Forderungen verhallen ungehört
und auch entsprechende Anträge, die im Parlament mit Unterstützung
der FPÖ eingebracht wurden, wurden mit den Stimmen der
Regierungsparteien, welche auch die Spitzenfunktionäre der GÖD
angehören, stets abgelehnt.
Im Parlament NEIN zu stimmen und dann mittels Pressediensten genau
das Gegenteil zu fordern, ist absolut grotesk. Die GÖD ist nicht
mehr, als ein zahnloser Tiger in den Fängen der politischen Parteien.
Daher, so König und Hebenstreit, kann es nur einen Weg geben. Die FEG
wird daher nicht aufhören, ihre Forderungen zu stellen und ist
überzeugt davon, dass sich die Hartnäckigkeit bezahlt machen wird, so
Hebenstreit und König unisono. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FEG-Hebenstreit: 0676/4623520
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