• 23.05.2011, 13:59:30
  • /
  • OTS0175 OTW0175

Plagiatsvorwurf gegen EU-Kommissar Hahn haltlos

Wien (OTS) - In Reaktion auf die heute von NRAbg Peter Pilz
präsentierte Studie zu seiner Dissertation ist folgendes
festzuhalten:

- Die Studie ist eine politisch motivierte Auftragsarbeit, deren
Ergebnis vom Studienautor, einem sogenannten Plagiatsjäger, bereits
in zahlreichen Medienberichten vorweggenommen wurde.

- Die heute präsentierte Untersuchung ist aufgrund des bekannten
Aktionismus wenig überraschend und nicht maßgeblich. Für die
Beurteilung der 1987 gemäß der damals geltenden Studienordnung der
Universität Wien abgeschlossenen und approbierten Arbeit war und ist
einzig und allein die Universität Wien bzw. die von ihr beauftragten
Experten zuständig. - Wie die Universität Wien Mitte April in einer
Aussendung bekannt gab, wird die Dissertation im Auftrag der
Universität Wien durch die Agentur für wissenschaftliche Integrität
geprüft. Dieses Ergebnis ist abzuwarten.

- Im Zusammenhang mit der von der zuständigen Instanz (Universität
Wien) veranlassten Prüfung ist auch auf das Gutachten der Universität
Zürich von 2007(1) . hinzuweisen, das im Auftrag der Universität Wien
erstellt wurde und anzuerkennen ist. Das Gutachten kommt zur
Erkenntnis, dass es sich bei der Dissertation von Dr. Hahn um kein
Plagiat handelt: "Hahn macht an allen wichtigen inkriminierten
Stellen eine Quellenangabe (...) Der Leser kommt nie auf die Idee,
die verhandelten Sachen seien das Resultat der Forschungen von Hahn".

- Dieses Ergebnis wird auch vom renommierten Urheberrechtsexperten
Hon.-Prof. Dr. Gottfried Korn bestätigt, der die Auffassung vertritt,
dass "die gegenteilige Meinung das urheberrechtliche Zitatrecht nicht
berücksichtigt".

Zum Abschluss ist noch darauf hinzuweisen, dass für eine objektive
und seriöse Beurteilung der vor 25 Jahren entstandenen Dissertation
die Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Entstehung geltenden
Vorgaben (Studienordnung, Zitierstandards) unerlässlich ist. Darauf
wird bereits im Züricher Gutachten hingewiesen.

(1) Gutachten von Prof. Dr. Peter Schulthess, Lehrstuhl für
theoretische Philosophie der Universität Zürich, 5. Juni 2007

Rückfragehinweis:

Ton van Lierop
   Europäische Kommission
   Sprecher von EU-Kommissar Hahn
   Tel :   +32 (0)2 296 65 65
   Mobile: +32 (0)498 966 565
   [email protected]
   
   
   Für Anfragen in Österreich:
   
   Annemarie Huber 
   Europäische Kommission 
   Vertretung in Österreich 
   Pressesprecherin 
   Tel.: +43(0)1/516 18-329 
   Mob.: +43(0)0676/845883600 
   Fax.: +43(0)1/513 42 25 
   E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel