- 23.05.2011, 12:30:30
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Karlheinz Töchterle: ESO-Mitgliedschaft ist erfolgreicher Motor heimischer Grundlagenforschung
Heimische Wissenschaftsdelegation besucht derzeit Observatorium der Europäischen Südsternwarte in Chile
Wien (OTS) - "Die österreichische Mitgliedschaft bei der
Europäischen Südsternwarte hat sich als erfolgreicher Motor
heimischer Grundlagenforschung bewährt", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Derzeit besucht erstmals
eine österreichische Wissenschaftsdelegation das Observatorium der
Europäischen Südsternwarte (ESO) am Cerro Paranal bei Antofagasta,
Chile.
Zahlreiche Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen
(Astronomie, Astrophysik, Astroteilchenphysik, Theoretische Physik,
Mathematik und Informatik) profitieren vom 2008 erfolgten Beitritt
Österreichs. Sie haben Zugang zum größten Observatorium der Welt in
Chile und zur ESO-Infrastruktur. "Damit trägt die Mitgliedschaft auch
dazu bei, den heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandort zu
stärken", weiß Töchterle vor allem noch aus seiner Zeit als Rektor in
Innsbruck zu berichten, entwickelte doch gerade Innsbruck auch mit
entsprechenden Berufungen wie etwa dem anerkannten
Astroteilchenphysiker Olaf Reimer aus Stanford einen entsprechenden
Profilschwerpunkt. "Innsbruck hat sich neben Wien als weiteres
österreichisches Zentrum für Astrophysik und speziell für
Astroteilchenphysik etabliert."
Wissenschaftler/innen folgender Universitäten profitieren von der
österreichischen ESO-Mitgliedschaft: Universität Wien, Technische
Universität Wien, Universität Innsbruck und Universität Graz. Weiters
das RICAM (Johann Radon Institute for Computational and Applied
Mathematics) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
(Standort: Universität Linz).
Der österreichischen Delegation gehören neben Vertreter/innen des
Wissenschafts- und Forschungsministeriums mit Sektionsleiterin
Barbara Weitgruber an der Spitze Vertreter/innen mehrer Universitäten
an, darunter Sabine Schindler und Wolfgang Meixner (Universität
Innsbruck), Heinz Engl (Universität Wien), Wilfried Eichlseder
(Montanuniversität Leoben) und Anton Zeilinger (IQOQI, Wien).
Die ESO (European Organisation for Astronomical Research in the
Southern Hemisphere; Europäische Südsternwarte) wurde 1962 in Paris
gegründet und hat ihre Sitze in München-Garching (Deutschland) und
Santiago (Chile). Mitgliedsstaaten sind Belgien, Deutschland,
Frankreich, die Niederlande, Schweden, Dänemark, Italien, Schweiz,
Portugal, das Vereinigte Königreich, Finnland, Spanien, Tschechien,
Österreich (seit 1. Juli 2008) und Brasilien (seit 1.1.2011; erstes
nicht-europäisches Mitgliedsland). Chile (kein Mitglied) ist
Gastnation der Observatorien. Generaldirektor ist seit September 2007
der Niederländer Tim de Zeeuw (Universität Leiden).
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:[email protected] www.bmwf.gv.at
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