• 23.05.2011, 12:08:38
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FEG-Hebenstreit: Bürgerkriegsähnliche Zustände konnten dank Exekutive verhindert werden

Wien (OTS/fpd ) - Ausschließlich dem besonnen Einschreiten hoch
motivierter und gut ausgebildeter Polizistinnen und Polizisten ist es
zu verdanken, dass die bürgerkriegsähnlichen Zustände beim gestrigen
Derby im Hanappi-Stadion unter Kontrolle gebracht werden konnten, so
der stellvertretende Vorsitzende der Freien Exekutivgewerkschaft (
FEG) und AUF-Personalvertreter Dietmar Hebenstreit.

Es muss endlich ein Umdenken der Verantwortlichen im österreichischen
Fußball erfolgen, so Hebenstreit der weiter meint, dass es nicht sein
kann, dass man sich von einer gewaltbereiten Minderheit, die sowohl
den Vereinen als auch dem Fußball in Österreich nur Schaden zufügt,
terrorisieren lässt. Es kann und darf nicht sein, dass Polizistinnen
und Polizisten ihre Gesundheit riskieren müssen, weil
Stadionbetreiber einmal mehr Angst vor einem harten Durchgreifen
gegen ihre Fangruppen haben. Ebenso unerhört ist die Tatsache, dass
die größtenteils friedlichen Fans mit diesem "Mob" in Verbindung
gebracht werden und sich Familien mit ihren Kindern nicht mehr in
Fußballstadien wagen können, weil die Angst vor Randalierern zu groß
ist.

Die Verantwortlichen der Vereine sind daher einmal mehr aufgerufen,
entsprechende Maßnahmen zu setzen um die Sicherheit in den Stadien zu
gewährleisten. Es muss zu drakonischen Strafen und Stadionverboten
kommen, damit derartige Szenen zukünftig ausgeschlossen werden
können. Was der englische Fußballverband mit der "Hooliganszene"
geschafft hat, muss auch in Österreich möglich sein. Wenn sich die
Vereine und Stadionbetreiber nicht in der Lage sehen, gegen diese
gewaltbereite Szene rasche und konsequente Schritte zu setzen, so
Hebenstreit abschließend, muss man sich gesetzliche Maßnahmen
überlegen, die eine Wiederholung dieser Aktion in Zukunft verhindert.
(Schluss)paw

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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