- 23.05.2011, 09:45:33
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Ausbildungslehrgang für 25 Exekutivbeamte startet im Herbst in Kärnten
LH Dörfler: Bemühungen zeigen Erfolg - Zahl der Polizeibeamten wird durch neuen Ausbildungslehrgang und Rückversetzungen nach Kärnten erhöht
Klagenfurt (OTS/LPD) - Wie Kärntens Landeshauptmann Gerhard
Dörfler heute, Montag, mitteilt, zeigen seine Bemühungen, die Zahl
der Exekutivbeamten in Kärnten zu erhöhen, Erfolg. "Innenministerin
Johanna Mikl-Leitner hat mir ein Schreiben übermittelt, in dem sie
zusichert, dass ab kommendem Herbst wieder ein Ausbildungslehrgang
für 25 Exekutivbeamte in Krumpendorf startet", erklärt Dörfler. Damit
habe die Innenministerin einer von ihm initiierten und am 5. April
2011 in der Landesregierung beschlossenen Resolution Rechnung
getragen. Es sei dringend notwendig, durch Ausbildungslehrgänge im
eigenen Bundesland die Personalressourcen der Exekutive in Kärnten
langfristig sicher zu stellen und damit die durch Pensionierungen
entstehenden natürlichen Abgänge zu kompensieren.
"Diese Zusicherung von 25 Ausbildungsplätzen kann nur ein erster
Schritt sein. Bis zum Jahr 2013 gehen rund 150 Polizeibeamte in
Pension, weshalb wir noch weitere Ausbildungslehrgänge fordern
werden", so Dörfler. Man müsse sich den Exekutivbeamtenmangel in
einigen Jahren vor Augen halten und bereits jetzt mit entsprechenden
Maßnahmen dagegen steuern. Außerdem sei das Abhalten von
Ausbildungslehrgängen im eigenen Bundesland nur eine Maßnahme, um die
bevorstehenden Pensionierungen von 150 Beamten in den nächsten zwei
bis drei Jahren zu kompensieren.
Als weiterer Schritt, um einen Personalengpass zu vermeiden,
müssten seitens des Innenministeriums auch Rückversetzungen von
Kärntner Beamten, die in anderen Bundesländern ihren Dienst versehen,
sichergestellt werden. "Auch in diesem Punkt hat die Innenministerin
meiner Forderung Rechnung getragen. Sie hat mir zugesichert, dass
noch im Laufe des heurigen Jahres erfahrene Exekutivbeamte aus
anderen Polizeikommanden mit Wohnsitz in Kärnten und aufrechtem
Versetzungsgesuch in den Bereich des Landespolizeikommandos Kärnten
versetzt werden", berichtet Dörfler.
Diese beiden Maßnahmen seien wichtige Schritte, um die Sicherheit
in Kärnten auch in den nächsten Jahren aufrecht zu erhalten. "Kärnten
braucht eine ausreichende Zahl an Polizisten, um die Sicherheit im
Land zu gewährleisten und der organisierten Kriminalität entgegen zu
treten", erklärt Dörfler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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