• 23.05.2011, 09:25:03
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VIER PFOTEN warnt: Hitzefalle Auto

Autos können im Sommer zur Gefahr für ihre vierbeinigen Insassen werden

Wien (OTS) - Ein paar wenige Grundregeln könnten den jeden Sommer
erneut auftretenden Horrormeldungen von Hitzschlägen oder gar in
Autos verstorbenen Hunden ein Ende bereiten. Beachten Sie, dass die
Sonne wandert, achten Sie auf Durchzug und bieten Sie frisches Wasser
an. Wenn Sie als Passanten auf Hunde in einem Auto treffen, die
starke Hitzesymptome zeigen, alarmieren Sie die Polizei und helfen
Sie im Notfall auch selbst!

Viele Hunde fahren gerne im Auto mit und finden es angenehmer -
wenn Sie daran gewöhnt wurden - darin für kurze Zeit auf ihre
Bezugsperson zu warten, als z.B. vor einem Geschäft angehängt zu
werden, während diese einkaufen geht. Allerdings muss man bedenken,
dass Autos sich extrem schnell erhitzen können. Selbst an weniger
warmen Tagen, wird es im Inneren des Wagens sehr heiß. In wenigen
Minuten kann die Temperatur im Inneren eines Autos mehr als das
Doppelte der Außentemperatur erreichen (z.B. Außentemperatur 20 Grad,
im Wagen bis zu 50 Grad!). Die Hunde sind dieser Hitze dann hilflos
ausgeliefert und können dies alleine durch ihr Hecheln nicht mehr
kompensieren. Verabsäumt man, bei ersten Anzeichen von starkem
Unwohlsein zu helfen, kann es sehr schnell zu einem Hitzeschock
kommen.

Achten Sie daher immer darauf, dass Sie den Wagen im Schatten
parken und bedenken Sie dabei auch, wie die Sonne wandert. Damit es
zu keinem Hitzestau im Auto kommt, sollten das Auto möglichst optimal
belüftet werden, indem zwei Scheiben einen Spalt geöffnet werden, so
dass es zu einem Durchzug kommen kann. Auch ein geöffnetes Dach und
in Tierhandlungen erhältliche Abstandhalter zur Kofferraumbelüftung
sind sehr hilfreich. Getönte Scheiben oder einfach ein im Fenster
eingehängtes feuchtes Handtuch können zusätzlich Hitze abhalten.
Außerdem sollte den Hunden jederzeit frisches Wasser zur Verfügung
stehen. Lassen Sie den Hund im Sommer niemals lange alleine im warmen
Auto. Im Zweifelsfall lassen Sie Ihren Hund lieber Zuhause in
Sicherheit.

Sollten Sie Hunde entdecken, die in einem Auto eingeschlossen sind
und Hitzesymptome wie unruhiges Hin- und Hergehen oder erschöpftes
Liegen kombiniert mit intensivem Hecheln beobachten, so verständigen
Sie die Polizei. Diese kann den Fahrzeughalter ausfindig machen und
verständigen. Auch die umliegenden Geschäfte können den
Fahrzeughalter ausrufen.

Sollten die Hunde bereits in einem kritischen Zustand sein, dann
seien Sie couragiert genug, die Scheibe des betreffenden Wagens
selbst einzuschlagen, um das Leben des Tieres zu Retten. Bei einer
gerichtlichen Abwägung geht das Lebewesen Hund dem Gegenstand
Autoscheibe vor. Wichtig ist allerdings, dass Sie zuvor jedenfalls
die Polizei verständigt haben und nach Möglichkeit eine zweite Person
zum Bezeugen hinzuziehen.

Rückfragehinweis:
Andrea Stanzel
Mobil: + 43 664-1281707
Fax: +43 1 545 50 20-99
[email protected]

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