OTS0024 / 23.05.2011 / 09:00
/ Channel: Chronik
/ Aussender: Institute for International Research (IIR)
Stichworte:
Forschung / Gesundheit / Glücksspiele / Justiz / Politik / Studie
OBS0002 5 CI 0071 23.Mai 11
BILD zu OTS - Die bereits für Anfang 2011 auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen angekündigte Ausschreibung der Glücksspiellizenzen lässt weiterhin auf sich warten. Grund dafür sind unter anderem die Neustrukturierungen im Finanzministerium. Ursache für die drängende Neuvergabe der Glücksspiellizenzen ist das EuGH-Urteil Engelmann, das eine rasche transparente und EU-weite Ausschreibung für die österreichischen Glücksspiellizenzen fordert.
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- Ort: Österreich / Wien
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Wien (OTS) - Die bereits für Anfang 2011 auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen angekündigte Ausschreibung der Glücksspiellizenzen lässt weiterhin auf sich warten. Grund dafür sind unter anderem die Neustrukturierungen im Finanzministerium. Ursache für die drängende Neuvergabe der Glücksspiellizenzen ist das EuGH-Urteil Engelmann, das eine rasche transparente und EU-weite Ausschreibung für die österreichischen Glücksspiellizenzen fordert.
Große Unklarheit herrscht im Bereich des sogenannten Online-Glücksspiels, das allgemein der Lotterienkonzession zugerechnet wird. "Es fehlt eine inhaltliche Beschreibung, was eine elektronische Lotterie ist; alles andere ist genauestens definiert" kritisierte am 17. Mai RA Schwartz bei der Fachkonferenz des Institutes for International Research (IIR). Dies ist umso verwunderlicher, als es sich um den stärksten wachsenden Bereich im Glücksspielsektor handelt. Während es 15 zu vergebende Konzessionen allein für die Spielbanken gibt, wird der riesige Bereich Online-Glücksspiel einfach der einzigen Lotterienkonzession zugeordnet. Fest zu stehen scheint zumindest jetzt schon, dass jene Bewerber, die keine Lizenz erhalten, gegen diese Entscheidung vorgehen werden.
Wie viele ÖsterreicherInnen sind tatsächlich spielsüchtig?
Für weitere Aufregung sorgte die kürzlich von Jens Kalke veröffentlichte Studie "Glücksspiel und Spielerschutz in Österreich". Während sich die Spielerschutzstelle des Bundesministeriums unter der Leitung von Frau Kohl über diese erste österreichweite Glücksspielstudie erfreut zeigte, kritisierten die österreichischen Suchtexperten Frau Fischer und Herr Musalek die Wissenschaftlichkeit dieser Studie und gaben zu bedenken, dass es mehr als verwunderlich sei, wenn der Anteil an problematischen Spielern in einer Gesellschaft geringer sein, als der Anteil an pathologischen Spielern. Frau Kohl präsentierte die ambitionierten Ziele ihrer Spielerschutzstelle und kündigte die Zusammensetzung eines wissenschaftlichen Spielerschutzbeirates an.
Buch zur Studie: Glücksspiel und Spielerschutz in Österreich finden Sie unter http://www.ots.at/redirect/praevention
Nachbericht und Fotos zur Konferenz "Umbruch am österreichischen Glücksspielmarkt" 17.-18. Mai 2011 finden Sie unter http://www.iir.at/index.php?id=357
Rückfragehinweis: Mag. (FH) Martina Kögler, IIR Österreich GmbH, Tel.: +43 (1) 891 59-322, E-mail: martina.koegler@iir.at.
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0024 2011-05-23/09:00
230900 Mai 11
IIR0001 0304


