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OTS0132   19. Mai 2011, 11:38

ANSCHOBER: EU-weites Aus für Plastiksackerl rückt näher

Konsultation der Europäischen Kommission gestartet - Vermeidung, Mehrweg und ökologische Alternativen forcieren


Umwelt-Landesrat Anschober: "Nun kommt in die
Diskussion um ein Aus für Einweg-Plastiksackerl auf fossiler Basis
endlich auch auf EU-Ebene Bewegung. Die Europäische Kommission hat
gestern eine öffentliche Konsultation gestartet, bei der alle Bürger
und Bürgerinnen ihre Meinung einbringen können. Diese Möglichkeit
sollten möglichst viele Engagierte nutzen, denn so kann der Forderung
nach einem Aus für die Einweg-Plastiksackerl deutlich artikuliert
werden."

Die Online-Konsultation der Kommission läuft bis 9. August, Beiträge
sind über folgende Website möglich:
http://ec.europa.eu/environment/consultations/plasticbags_en.htm

Einweg-Plastiksackerl sind jedoch nur die Spitze eines enormen
Verpackungsberges. So machen nach dem Abfall-Statusbericht des BMLFUW
getrennt gesammelte Kunststoffverpackungen 2008 gewichtsmäßig einen
Anteil von rd. 3 % an den gesamten Haushaltsabfällen aus, volumsmäßig
jedoch mehr als 13 %. Und im Restmüll ist nochmals eine gleich große
Menge enthalten.
Im Juni werden sich auch die Umweltreferent/innen der Bundesländer
mit Anschobers Initiative für ein Verbot des Plastiksackerls und für
ein Eindämmen des Verpackungsberges auseinandersetzen. Anschober
abschließend: "Ich hoffe auf eine Trendwende hin zu deutlich mehr
Mehrweg."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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