- 18.05.2011, 11:38:16
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Treichl - Die Politiker-Beschimpfung
Ein Kommentar von Peter Muzik für EU-Infothek.com
Wien (OTS) - Die Aufregung wird sich noch lange nicht legen: Die -
zugegeben - nicht besonders eleganten Sager des sonst so dezenten
Erste Group-Generals Andreas Treichl haben das Land in zwei Lager
gespalten. Das eine - größere -, zu dem etwa die global betroffenen
Politiker sowie viele obrigkeitshörige Bürgerinnen und Bürger zählen,
hält ihn seit der dramatischen Politikerbeschimpfung von Salzburg für
"Österreichs frechsten Banker" ("Der Standard"). Ein
Unternehmenschef, der noch dazu staatliche Notstandshilfe beziehen
musste, solle sich, wird in Internetforen ebenso deponiert wie an
Wirtshaustischen, derartige Verbalinjurien sparen und besser den Mund
halten.
Das andere - eindeutig kleinere - Lager, dem unzählige
Unternehmer, Manager und Wirtschaftsexperten sowie kritisch denkende
Österreicherinnen und Österreicher zuzurechnen sind, signalisiert
nicht nur Verständnis, dass Treichl der Kragen platzte, sondern auch
freudige Zustimmung zur herben Diagnose. Mit dem ungewöhnlich
scharfen Pauschalurteil - Politiker seien "zu blöd" oder "zu feig"
und hätten "von der Wirtschaft keine Ahnung" - spricht ihnen der
Erste-Boss geradewegs aus der Seele. Bravo, heißt es, dass sich einer
so etwas einmal zu sagen getraut hat.
Wer hat recht?
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:
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