- 18.05.2011, 10:31:06
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Bären in Kärnten: VIER PFOTEN fordert konsequente Vorbeugung
Wien (OTS) - In Kärnten ist wieder der Bär los - glücklicherweise,
nachdem "Meister Petz" in Österreich in den letzten Jahren fast
ausgerottet wurde. Die in den letzten Tagen gemeldeten Schäden an
Schafen und Bienenstöcken sind allesamt Folge einer unzureichenden
Absicherung. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert alle
potentiell Betroffenen zu Sicherheitsmaßnahmen auf, um das
Zusammenleben zwischen Mensch und Tier problemlos zu gestalten und
Tierverluste von vornherein zu vermeiden. Weidetierhalter und
Bienenzüchter müssen wieder lernen mit den heimischen Wildtieren zu
leben.
Der Bär in Laas (Gemeinde Kötschach-Mauthen) war von drei Schafen
hinter einem Holzzaun angelockt worden und hatte eines der Tiere
erbeutet. Die Überwindung des Zauns muss für den Braunbären mühelos
gewesen sein. Die in den letzten Tagen geplünderten Bienenstöcke
waren ebenfalls nicht elektrisch gesichert. "Konflikte mit den Bären
können durch effektive Vorsorge verhindert werden. So haben sich der
Einsatz von Elektrozäunen oder die nächtliche Einstallung bei der
Weidetierhaltung bereits bestens bewährt", erklärt Johanna Stadler
Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.
VIER PFOTEN begrüßt die Rückkehr von Braunbären in ihr
ursprüngliches Verbreitungsgebiet ausdrücklich und plädiert für eine
friedliche Koexistenz durch eine angemessene Aufklärung der
Bevölkerung. Bären sind in Österreich streng geschützt und alle
Alpenländer unternehmen große Anstrengungen, um eine konfliktarme
Wiedereinwanderung zu ermöglichen. "Wir müssen alle an einem Strang
ziehen, und 'Meister Petz' schützen: Tier- und Artenschutz, Jäger-
und Bauernschaft sowie die Politik. Die Fälle Bruno und Roznik dürfen
sich nicht wiederholen", so Stadler abschließend.
Rückfragehinweis:
Johanna Stadler
Tel.: 0664/122 1051
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