- 17.05.2011, 09:30:31
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Küche ist Gefahrenzone Nummer Eins
Allianz präsentiert Studie zur Unfallgefahr in den eigenen vier Wänden
Wien (OTS) - Ein Drittel aller Österreicher erlebte in den letzten
beiden Jahren einen Unfall in den eigenen vier Wänden. Knapp die
Hälfte aller Haushaltsunfälle erfordert ärztliche Behandlung,
immerhin jeder achte führt zu einem längeren Spitalsaufenthalt.
Gefahrenzone Nummer Eins ist die Küche. Dies geht aus einer
repräsentativen Umfrage hervor, die die Allianz Versicherung im
Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte.
"Alle zwei Minuten passiert in Österreich ein Haushaltsunfall, der
medizinisch behandelt und somit in der Unfallstatistik erfasst wird.
Die Dunkelziffer liegt aber noch weit höher", betonte Allianz
Vorstand Dr. Johann Oswald anlässlich der Vorstellung einer aktuellen
Studie zu den "Risiko-Hotspots" im Haushalt. Während die Zahl der
Verkehrsunfälle in den letzten Jahren sinke, zeige der Trend bei
Haushaltsunfällen in die Gegenrichtung. Pro Jahr verunfallen
mittlerweile 280.000 Menschen in ihrer Wohnung, das sind rund 50.000
mehr als noch vor zehn Jahren. Hauptrisikogruppen, so die Allianz
Studie, sind dabei Kinder und Senioren.
Pech gehabt ...
"Haushaltsunfälle werden generell unterschätzt und in die
Kategorie 'Pech gehabt' gereiht", fürchtet Oswald. Indiz dafür sei,
dass selbst nach Unfällen kaum zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen im
Haushalt getroffen würden. Nur wenn die Kinder vom Unfall betroffen
waren, gäbe es eine Reaktion der Familie, ermittelte die Allianz
Umfrage: Dann werden häufig Rutsch- und Treppensicherungen angebracht
oder Steckdosen gesichert. Als Unfallursache orten die meisten
Menschen in erster Linie Stress und Zeitdruck, seltener dagegen
Unwissenheit.
Wirkliche Angst besteht bei vielen Personen lediglich vor Haus-
und Wohnungsbränden durch schadhafte Leitungen und Elektrogeräte oder
Explosionen durch Gasaustritt. "Diese Ereignisse treten Gott sei Dank
jedoch selten auf", heißt es in der Allianz Studie. Für die
zahlreichen kleineren Unfallgefahren des Alltags gäbe es indes nur
sehr geringes Bewusstsein.
Gefährliche Küche
Risiko-Hotspot Nummer Eins im eigenen Zuhause ist mit 32 Prozent
aller Unfälle die Küche, gefolgt vom Garten (24 Prozent), der vor
allem für den Nachwuchs eine besondere Gefahrenzone darstellt.
Vergleichsweise gut gesichert ist laut Allianz Studie hingegen das
Kinderzimmer, wo nur 1,8 Prozent der Haushaltsunfälle passieren. Die
häufigsten Folgen sind Schnittverletzungen (40 Prozent), gefolgt von
Prellungen, Schürfwunden und Knochenbrüchen. "Zwar sind die
Verletzungen oft relativ harmlos, jeder achte Unfall daheim führt
aber zu einem stationären Spitalsaufenthalt, und in manchen Fällen
drohen sogar dramatische Folgen bis hin zu dauernder Invalidität",
warnt Oswald.
Immer noch sei vielen Menschen nicht bewusst, dass Unfälle in der
Freizeit - und damit auch jene im Haushalt - von der gesetzlichen
Sozialversicherung nicht gedeckt sind. Gemäß Statistik des
Versicherungsverbandes ist nur jeder zweite Österreicher durch eine
private Unfallversicherung bei Freizeitunfällen geschützt. Während
man seinem Auto einen Vollkaskoschutz vergönne, werde dieser für sich
und die eigene Familie oftmals zurückgestellt, meint man in der
Allianz. Auch die Hoffnung, durch Kreditkarten oder Mitgliedschaften
in Autofahrerclubs ohnehin ausreichend versichert zu sein, wäre
trügerisch, da dies stets an ganz bestimmte Unfalls-Umstände gebunden
sei.
Ein Euro pro Tag
"Eine private Unfallversicherung ist durchaus leistbar",
versichert Allianz Vorstand Oswald. Mit ein bis zwei Euro pro Tag
könne man der gesamten Familie bereits eine sinnvolle finanzielle
Absicherung für den Fall des Falles bieten. Dabei gehe es einerseits
um Kosten, die sich direkt aus dem Unfall ergeben (Bergungskosten,
Spital-Sonderklasse, Heilbehelfe, Rehabilitation), andererseits aber
auch um die enormen Gefahren einer Dauer-Invalidität mit all den
Folgekosten, die eine solche mit sich bringt.
Aktuell stellte die Allianz Versicherung unter dem Titel "Unfall
2011" eine neue, variabel gestaltbare, Produktgeneration in der
privaten Unfallversicherung vor. Durch eine sogenannte
"Turboprogression" garantiert diese Versicherung, dass in
existenzbedrohenden Extremfällen, beispielsweise einer
unfallbedingten Querschnittslähmung, Versicherungssummen von bis zu
einer Million Euro ausbezahlt werden.
Wie die Allianz Studie zeigt, gibt es in Sachen Sicherheit im
Haushalt noch viel zu tun. "Mit einigen Präventionsmaßnahmen lassen
sich Unfallgefahren im Haushalt zwar durchaus reduzieren", fasst
Oswald zusammen, die finanzielle Absicherung für den Katastrophenfall
sollte jedoch dabei nicht fehlen.
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news
- Foto: Dr. Johann Oswald ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
- Charts Unfall-Hotspots im Haushalt
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dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
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Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu
aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
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