• 16.05.2011, 11:03:54
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Khol zur aktuellen Pensionistenteuerung: Diese Werte bei den Verhandlungen im Herbst als Orientierungshilfe verwenden!

Auch neue Zahlen bestätigen, dass Senioren von Teuerung stärker betroffen sind als andere Bevölkerungsgruppen

Wien (OTS) - Am heutigen Montag veröffentlicht die Statistik
Austria erstmals die neuen Zahlen des "Preisindex für
Pensionistenhaushalte" (PIPH). Nachdem der Warenkorb für den
allgemeinen Verbraucherpreisindex (VPI) aufgrund des geänderten
Kaufverhaltens neu gewichtet worden war, war auch eine
Neuzusammenstellung des Warenkorbes für Senioren erforderlich. Diese
Arbeit wurde nunmehr abgeschlossen, die Ergebnisse heute präsentiert.
Dazu hält Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates fest:

"Auch die neuen Zahlen zum PIPH beweisen: Auf Seniorinnen und
Senioren wirkt sich die Teuerung jeden Monat stärker aus, als auf
andere Bevölkerungsgruppen. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass
Senioren nicht so stark unter gestiegenen "Verkehrspreisen", dafür
aber viel stärker unter gestiegenen "Wohnungs- und Energiepreisen"
leiden. Ebenso wenig betreffen sie Steigerungen (oder
Vergünstigungen) bei "Bewirtung", "Tabak" oder "Flugreisen" - weil
sie davon eben kaum Gebrauch machen. Dafür sind Pensionisten aber von
Steigerungen bei "Gesundheits- und Pflegekosten" überdurchschnittlich
betroffen. All das führt dazu, dass die Teuerung der Pensionisten
konstant um 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte über dem VPI liegt."

"Wenn wir also im Herbst die Pensionsanpassung 2012 verhandeln,
müssen wir zumindest für die niedrigeren Pensionen den
PIPH-Durchschnitt als Orientierungshilfe heranziehen. Denn diese
Bevölkerungsgruppe mit durchschnittlich knapp 1.000,- Euro Pension
ist von der Teuerung statistisch erwiesen viel stärker betroffen, als
alle anderen Bevölkerungsgruppen", stellt Khol abschließend die
Ausrichtung der Seniorenvertreter für den Herbst klar.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, Tel.: 0650-581-78-82; mailto:[email protected]; www.seniorenbund.at

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