- 15.05.2011, 10:25:37
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FP-Frigo: Nachtdiensträder sollen im AKH eingespart werden
Notfallambulanz bald unterbesetzt?
Wien (OTS/fpd) - Aufgrund der Sparpolitik der Regierung und des
Wissenschaftsbudgets fehlen der MedUniWien 50 Millionen Euro. Da
helfen auch keine Versprechungen des neuen Wissenschaftsministers
Töchterle der sich erst mit der Wiener AKH-Struktur und der
Kompetenzverteilung zwischen Bund und Gemeinde Wien
auseinandersetzen muss, so der FPÖ-Wien Gesundheitssprecher
Univ.Prof. Dr. Peter Frigo.
De facto sollen 25 Nachtdiensträder eingespart werden obwohl bereits
von 210 auf 170 Dienstschienen hinunter gekürzt wurde, so Frigo der
weiter meint, dass dies eine Kürzung des Personals in der Nacht und
damit auch für die Notfallambulanz bedeutet. Immerhin ist es ja
schlecht möglich im OP zu stehen und gleichzeitig die Notfallambulanz
zu versorgen.
Eine totale Blockade der Notfallambulanz wurde von Rektor Schütz
bereits angedroht und ist bei weiteren Budgetkürzungen auch nicht
anders möglich, so Frigo. Die Ärzte im AKH sollen nämlich nicht nur
Patientinnen und Patienten versorgen sondern vor allem auch forschen.
Zusätzlich werden aufgrund des neuen Curriculums des Medizinstudiums
viele Personalkapazitäten in der studentischen Lehre gebunden.
Schlechte Bezahlung und lange Nachtdienste sowie viele Extrastunden
in Forschung und Lehre sind schlechte Motivatoren, so Frigo weiter.
Menschen in den Gesundheitsberufen sollten besonders fair bezahlt
werden. Gerade die Kolleginnen und Kollegen im AKH haben eine sehr
philantrope Lebenseinstellung. Ein, wie von den Grünen gefordertes,
Nebenbeschäftigungsverbot und dergleichen Schikanen ist bei der
derzeitigen enormen Arbeitsbelastung, mit Sicherheit kontraproduktiv,
schließt Frigo. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
0664/8145151
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