• 13.05.2011, 11:30:21
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Öllinger zu Banker-Gagen: Unverschämte Bankmanager füllen sich wieder ihre Taschen

BürgerInnen bezahlen mit Leistungskürzungen und Steuererhöhungen

Wien (OTS) - Als unverschämt, zynisch und demokratiegefährdend
bezeichnet der Grüne Sozialsprecher, Karl Öllinger, die unverschämte
Gehaltspolitik etlicher Banken nach der Krise. Gestern erst hatte
sich der Aufsichtsrat der Erste Group eine Verdoppelung der Gagen von
350.000 auf 700.000 Euro genehmigt. Etliche andere Banken haben in
letzter Zeit die Erhöhung von Bonus-Leistungen beschlossen.

"Es war ein schwerer Fehler der Koalitionsregierung, das
Bankenrettungspaket nicht mit entsprechenden Auflagen und Änderungen
im Steuerrecht zu verknüpfen", so Öllinger. Die Grünen forderten
schon damals, die Absetzbarkeit von Managergehältern zu beschränken
und Steuern auf Vermögen einzuheben.

"Die Bürgerinnen und Bürger bezahlen heute mit Leistungskürzungen und
Steuererhöhungen für das Missmanagement und die Gier der Banken.
Diese wurden vom Staat gerettet und konnten noch erfolgreich
Bedingungen stellen. Und jetzt füllen sich die Bankmanager wieder
ihre Taschen? Das ist der pure Hohn!", so Öllinger weiter.

Der grüne Sozialsprecher fordert neben einer beschränkten
Absetzbarkeit von Managergehältern und Vermögenssteuern auch eine
Sonderabgabe für Aufsichtsratsgagen. "Falls noch irgendwer einen
Beweis für die Notwendigkeit dieser Schritte gesucht hat - die
Banken, allen voran die Erste Group, haben ihn nun geliefert", meint
Öllinger abschließend.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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