- 13.05.2011, 10:31:29
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bike.protect verhindert Verletzungen von Motorradfahrern und spart neben großem Leid Millionen an Folgekosten von Unfällen
Ohlsdorf (OTS) - ...Die Motorrad-Saison hat kaum begonnen und
schon gehen erste Meldungen von schwerverletzten oder getöteten
Motorradfahrern durch die Medien. In den vergangenen Tagen wurde in
der oberösterreichischen Gemeinde Tragwein ein Motorradfahrer beim
Anprall an eine traditionelle Leitschiene schwer verletzt und sein
Motorrad in zwei Teile gerissen. Zum menschlichen Leid kommen für die
Allgemeinheit die Folgekosten für Tote und Verletzte. Mit dem
Leitschienensystem bike.protect der Asamer Rubber Technology GmbH
(eine Tochter der Asamer-Gruppe) können viele Verletzungen, vor allem
bei Motorradfahrern, sowie bis zu 30 Prozent an Unfallfolgekosten,
also rund 300 Millionen Euro verhindert werden.
Im Jahr 2010 gab es laut der Statistik Austria 8.228 verletzte
oder getötete Fahrer und Mitfahrer von einspurigen Kraftfahrzeugen.
Zahlreiche Motorradfahrer kollidieren dabei mit einer Leitschiene und
verletzen sich schwer oder werden gar getötet.
Leitschienen als Fallbeil für Motorradfahrer
Der Großteil aller Unfälle ereignet sich auf Bundes-, Landes- und
Gemeindestraßen. Die dort verwendeten Leitschienen wirken auf
verunfallte Motorradfahrer wie ein Fallbeil - geköpfte
Motorradfahrer, abgetrennte Arme und Beine, schwerste Verletzungen
oft mit Todesfolge, sind die Folge, wenn ein Zweiradlenker bei einem
Unfall mit den Stahlstehern der Leitschienen kollidiert. Laut einer
Berechnung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verursacht ein
Unfall mit einem Schwerverletzten durchschnittlich 320.000 Euro und
für einen Leichtverletzten rund 23.000 Euro an Unfallfolgekosten für
medizinische Behandlung und Rehabilitation, Lohnfortzahlung,
Arbeitsunfallrente und Verwaltungskosten. In Österreich gab es laut
Statistik Austria im Jahr 2010 exakt 1.942 schwer und 6.200 leicht
und unbestimmten Grades verletzte Lenker und Mitfahrer von
einspurigen Kraftfahrzeugen. Rechnet man die 86 tödlich Verunglückten
dazu, welche im Schnitt 2,9 Millionen Euro an Folgekosten pro Person
nach sich ziehen, ergibt sich eine nochmals deutlich höhere
Schadenssumme, die für das gesamte Jahr mehr als eine Milliarde Euro
erreicht.
Rund 30 Prozent dieser Kosten, also mehr als 300 Millionen Euro,
und vor alle unendlich viel Leid könnte vermieden werden
"Motorradfahrer, die sonst nur leichte Schrammen erlitten hätten,
haben sich durch den Aufprall an den Leitschienen schwer oder sogar
tödlich verletzt. Verletzungen dieser Art können durch unser
Leitschienenschutzsystem bike.protect verhindert werden", erklärt
Thomas Danner, Geschäftsführer der Asamer Rubber Technology GmbH
(ART). Herrmann Steffan, Professor an der Technischen Universität
Graz: "Testreihen und Simulationen haben ergeben, dass die sonst
schweren Verletzungen nach Kollisionen mit dem System um rund 30
Prozent verringert werden."
Altreifen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
bike.protect wird aus recycelten Altreifen hergestellt. Das daraus
gewonnene Granulat wird zu einer Gummi-Stahlkonstruktion verarbeitet,
die unter den Leitschienen angebracht wird. Das System bremst die
Wucht eines Aufpralles ab und verhindert schwere Verletzungen.
Der Unterfahrschutz wurde mittlerweile bei zahlreichen
gefährlichen Kurven zu Testzwecken aufgebaut und hat sich bestens
bewährt. Oberösterreich ist dabei federführend, es wurden zahlreiche
gefährliche Kurven auf beliebten Motorradstrecken mit dem System
dauerhaft ausgestattet. Auch Pkw-Insassen profitieren vom neuen
System, da nach einem Aufprall auf die Leitschiene mit bike.protect
Verletzungen von Insassen weniger schwer sind und die Sachschäden am
Pkw reduziert werden.
Das patentierte System, welches 2009 mit dem Oberösterreichischen
Energy Globe - Kategorie Erde ausgezeichnet wurde, trägt wesentlich
zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Vergleichsweise geringe
Ausgaben in die Infrastruktur helfen hohe Ausgaben im Bereich des
Gesundheitssystems einzusparen. "Dadurch wird nicht nur menschliches
Leid verringert. Auch Unfallkosten und vor allem deren Folgekosten
werden minimiert", so Thomas Danner abschließend.
Fotodownload: www.minc.at
Nähere Informationen zum Unternehmen unter http://www.art.asamer.at
Corporate Data:
Die Asamer Rubber Technology GmbH ist ein Tochterunternehmen der
Firmengruppe Asamer. Die Asamer Gruppe beschäftigt weltweit rund
5.790 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 515
Millionen Euro.
Rückfragehinweis:
Mag. Toril Fosen Milestones in Public Relations An der Sonnleithen 16, A - 4020 Linz Mobil: +43 664 246 90 57 Mail: [email protected] www.minc.at
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