• 12.05.2011, 18:26:33
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Berlakovich: AMA-Auszahlungstermine rechtzeitig fixiert

Erfolg: Nach intensiven EU-Verhandlungen wird Großteil noch heuer überwiesen

Wien (OTS) - Im Vorjahr haben manche Bäuerinnen und Bauern
aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben um einige Monate später ihre
Beihilfen erhalten. Heuer bestand aus dem gleichen Grund die Gefahr,
dass auch die Leistungsabgeltungen im Rahmen des Agrarumwelt- und des
Bergbauernprogramms auf nächstes Jahr verschoben werden könnten. "Ich
habe alle Hebel in Bewegung gesetzt und auf EU-Ebene gegen eine
Verschiebung der Zahlungen auf nächstes Jahr gekämpft. Es ist mir
gelungen auszuverhandeln, dass die Bäuerinnen und Bauern noch heuer
einen Großteil ihres Geldes bekommen. Die nun erzielte Lösung schafft
aber auch Sicherheit für die kommenden Jahre", unterstreicht
Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, dessen diesbezüglicher
Vorschlag nun von den Bauernbund-Obmännern und von den
Landesagrarreferenten einstimmig angenommen worden ist.***

"In der Frage der AMA-Auszahlungen ist nun eine Lösung im Sinne
unserer Familienlandwirtschaft erzielt worden. Ich habe mich dafür
eingesetzt, dass die österreichischen LandwirtInnen wieder Klarheit
darüber haben, wann sie ihre Abgeltungen erhalten und dass diese zum
frühestmöglichen Zeitpunkt durchgeführt werden. Unsere Bäuerinnen und
Bauern erbringen unzählige Leistungen im Sinne der Gesellschaft und
müssen dafür auch ehestmöglich entlohnt werden. Außerdem haben sie
umfangreiche Investitionen zu tätigen und sind auf diese Mittel
angewiesen", betont Berlakovich.

75% der Mittel des Agrarumwelt- und Bergbauernprogramms noch heuer

Alle LandwirtInnen, die am Agrarumwelt- und Bergbauernprogramm
teilnehmen, werden demnach eine Vorschusszahlung in der Höhe von 75%
im November bekommen. Die restlichen 25% folgen dann im März. Die
Direktzahlungen (einheitliche Betriebsprämie) sollen wie im Vorjahr
im Dezember ausbezahlt werden, bis auf jene Betriebe, deren
Kontrollen systembedingt noch nicht abgeschlossen werden konnten.

"Ich habe mich außerdem mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die
Zahl der davon betroffenen Betriebe massiv reduziert wird und die
Kontrollen raschestmöglich abgeschlossen werden. Diese Vorschläge
sind von den Bauernbund-Obmännern und von den Landesagrarreferenten
einstimmig angenommen worden. Das ist ganz in meinem Sinne und in dem
der österreichischen Landwirtschaft", unterstreicht Berlakovich.

Zahlungsverschiebung drohte wegen EU-Beanstandung

Hintergrund ist, dass die Direktzahlungen für einige Betriebe im
vergangenen Jahr nach einer Beanstandung durch die EU-Kommission erst
mehrere Monate später überwiesen werden konnten und nicht wie gewohnt
im November/Dezember des Antragsjahres. Grund war, dass die für die
Abgeltungen notwendigen Kontrollen noch nicht vollständig
abgeschlossen und entsprechend eingearbeitet worden waren. Im Raum
stand heuer auch eine Verschiebung aller Zahlungen des Agrarumwelt-
und des Bergbauernprogramms von November/Dezember auf März des
Folgejahres. Trotz dieser formalen Schwierigkeiten auf EU-Ebene gilt
die österreichische Auszahlungsstelle, die Agrarmarkt Austria (AMA),
im EU-Vergleich als Spitzenreiter, was den Zeitpunkt und die
Korrektheit der Leistungsabgeltungen betrifft. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963

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