- 12.05.2011, 13:56:01
- /
- OTS0251 OTW0251
Barbara Rosenkranz: Österreich sollte von Dänemark lernen
Innenministerin muss die Chancen der Schengen-Diskussion ergreifen
St. Pölten (OTS) - Nachdem Dänemark auf Vorschlag der DVP, sich
dazu entschieden hat, wieder permanente Grenzkontrollen an der Grenze
zu Deutschland und Schweden einzuführen, erklärt nun auch der
bundesdeutsche Innenminister Friedrich, er plädiere für eine Änderung
des Schengenabkommens, um auf "außergewöhnlichen Migrationsdruck"
regieren zu können.
"Die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner sieht hingegen
lediglich die Reisefreiheit in Gefahr. Dabei sollte sie sich als
ehemalige niederösterreichische Landesrätin bestens in die Situation
der Dänen hineinversetzen können. Unter der zunehmenden
grenzüberschreitenden Kriminalität, die Dänemark als Begründung ihrer
Maßnahmen anführt, leidet (insbesondere) Niederösterreich ebenso",
kritisiert die NÖFP-Obfrau Barbara Rosenkranz.
Anstatt weiter Wachgebäude an der Grenze zu verkaufen, sei es an der
Zeit, von den EU-Saaten zu lernen, die ihre Bevölkerung schützen. Die
Bundesregierung agiere völlig unseriös, wenn sie nun ein
Horrorszenario von abgeschotteten Staaten mit Einreiseverbot zeichne.
Es gehe lediglich darum, durch stichprobenartige Überprüfungen
Kriminalität einzudämmen und illegale Grenzübertritte zu vermeiden,
so die freiheitliche Landesrätin.
Rosenkranz bemerkt abschließend: "Ein Zustand, wie er vor dem 21.
Dezember 2007 (Schengen-Erweiterung) herrschte, hat keinerlei
negative Folgen auf die Bewegungsfreiheit unbescholtener Bürger. Für
einen Zuwachs an Sicherheit wird er hingegen sorgen."
Rückfragehinweis:
Büro LR Barbara Rosenkranz
02742/9005-13759
[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FKN






