• 12.05.2011, 11:50:38
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Mehr Geld für die Tourismuswirtschaft

WKÖ-Obmann Schenner: ERP-Kreditmittel auf 50 Millionen Euro aufgestockt

Wien (OTS/PWK336) - "Das ist eine fetzige Nachricht!",
kommentiert der Tourismusobmann in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Hans
Schenner, die heute von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank
(ÖHT) bekannt gegebene Aufstockung der Kreditmittel für die
Tourismuswirtschaft aus dem ERP-Fonds.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hatte bereits am
Höhepunkt der Wirtschaftskrise (2009) im Rahmen des Konjunkturpaketes
für den Tourismus eine kurzfristige Aufstockung der ERP-Kredite für
den Tourismusbereich von damals 32 auf 38 Mio. Euro vorgenommen.
Nunmehr wurden die Mittel aus dem ERP-Fonds für die
Tourismuswirtschaft auf satte 50 Mio. Euro. p.a. aufgestockt. Das ist
eine Steigerung um 32 %. Die ÖHT gab heute bekannt, dass diese Mittel
in der Anlaufzeit mit 0,5 % und in der Rückzahlungszeit mit 1,75 %
verzinst sind und darüber hinaus wahrscheinliche Zinssatzerhöhungen
kaum mitmachen werden. Förderungspartner sind Bundes-, Landes- und
EU-Förderungseinrichtungen sowie die österreichischen
Kreditinstitute.

Der ERP-Fonds (European Recovery Programm) geht historisch auf den
Marshall-Plan zurück und ist immer noch ein wichtiger
Finanzierungszweig des Bundes. 1962 gegründet, stammt das
Fondsvermögen aus Kapitalzuwendungen des Marshall-Planes der
Vereinigten Staaten von Amerika. Die daraus geförderten Branchen sind
Industrie, produzierendes Gewerbe, Tourismuswirtschaft mit
Gewerbeberechtigung, Land- und Forstwirtschaft sowie die
Verkehrswirtschaft.

Tourismusobmann Schenner: "Die Direktoren der ÖHT, Wolfgang
Kleemann und Franz Hartl, haben konsequent und beharrlich auf den
Bedarf für unsere Mitgliedsbetriebe hingewiesen." Wie die ÖHT in
ihrer Meldung bekannt gibt, "hat sich der Tourismus in den
vergangenen Jahren als sehr investitionsfreudig erwiesen und auch in
Zeiten der Krise die ERP-Quote immer ausgenützt. Dem ständigem
Kapitalbedürfnis der Tourismuswirtschaft wurde durch eine Anhebung
der jährlichen ERP-Kreditquote auf 50 Mio. Euro Rechnung getragen."

Die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft hat 2010 wieder
über 3 Mrd. Euro investiert. "Unsere 90.000 Mitgliedsbetriebe
schaffen Angebot für die Gäste von heute und morgen. Dafür haben sich
die Betriebe auch Unterstützung verdient. Aber umsetzen muss das auch
jemand! Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat sich einmal
mehr als Tourismusminister erwiesen. Er setzt die Tourismusstrategie
konsequent um", zeigt sich Schenner erfreut.

"Jeder investierte Euro in den Tourismus rechnet sich. Unsere
Branche produziert mit Standortgarantie, wir können unsere
Dienstleitung ja nicht ins Ausland auslagern. Darüber hinaus werden
89 Prozent der Vorleistungen, also von Nahrungsmitteln bis hin zu
Tischler und Installateur, aus dem Inland gekauft, der Großteil davon
in der Region. Nur 11 Prozent werden importiert", so Schenner
abschließend. (PM)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Mag. Rainer Ribing
Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3567
mailto:[email protected]
http://wko.at/bstf

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