• 12.05.2011, 09:30:02
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Tod einer 17-Jährigen in der Psychiatrie des Wagner-Jauregg Spitals

Setzt Kinderpsychiatrie im Wiener AKH ebenso umstrittene Tiefschlaf-Therapie (DST) ein? Wien (OTS) - Nicht nur im Linzer Wagner Jauregg Krankenhaus wird die umstrittene psychiatrische Tiefschlaf-Therapie (DST) verwendet, sondern möglicherweise auch im Wiener AKH. Schon vor einigen Monaten hat die Bürgerkommission für Menschenrechte den Fall eines Mädchens dokumentiert, welches laut Aussage der Angehörigen ebenfalls im Zuge seiner "Behandlung", für Tage in Tiefschlaf versetzt und auch fixiert wurde. Die Familie war schockiert als sie das Kind sah - weiterer Besuch wurde danach vom AKH verboten. Das Kind war zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt. Die Bürgerkommission für Menschenrechte verlangt nicht nur eine Untersuchung über die Verwendung einer so fragwürdigen und offenbar gefährlichen Methode wie der Tiefschlaf-Therapie (DST) in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wiener AKH, sondern eine Untersuchung und Verbot in allen Kliniken Österreichs, wo man DST verwendet. Tiefschlaf Therapie wurde in den 60er und 70er Jahren von Psychiatern gerne als bevorzugtes Mittel verwendet, um Brainwashing und Mindcontrol bei Menschen durchzuführen. In den 80er Jahren hat in Australien das Chelmsford Private Psychiatric Hospital /Sydney es geschafft, mit Hilfe der Schlaftherapie 48 Menschen in den Tod zu "schlafen" und bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, dass diese Methode sich positiv auf ein psychisches Problem beim Menschen auswirkt. Man sollte sich vergegenwärtigen, dass ein Mensch unter schwere Drogen gesetzt werden muss, um über Tage nicht mehr aufzuwachen. Man sollte auch wissen, dass die Einnahme von Psychopharmaka die Leber schwer schädigen, ja sogar zerstören kann - eine nicht unbekannte Tatsache für Mediziner. Daher stellt sich die Frage "wo bleibt die Ethik dieser Ärzte, die trotz dieses Wissens potenziell schwer schädigende, im Fall des 17-jährigen Linzer Mädchens todbringende Methoden anwenden?" Beachtenswert auch die Kommentare eines Kollegen aus der Riege der Psychiater, Prim. DDr. Michael Lehofer, seines Zeichen Leiter der Psychiatrie der Landesnervenklinik Sigmund Freud in Graz in einem Interview mit der Kleinen Zeitung (online 7.5.2011 - "Keine moderne Methode"), in dem er sich sehr zurückhaltend gab, jedoch trotzdem von "Das ist keine Methode, die wissenschaftlich-medizinisch vertretbar ist. " - "Solche Schlafkuren, wie diese Art von Tiefschlaf genannt wurde, wurden früher gemacht." - "Es ist auf jeden Fall keine moderne Methode der Psychiatrie." sprach. Die Bürgerkommission fordert das Österreichische Parlament auf, seine Bürger gegen psychiatrische Willkür, Folter und Menschenrechtsverletzung zu schützen und verlangt daher eine österreichweite Untersuchung und den Verbot von zerstörerischen psychiatrischen Methoden wie Tiefschlaf, Gehirnschocks mittels Strom und Magnetismus oder Gehirnimplantaten, die unter dem Deckmäntelchen der Heilung verkauft werden. Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und enthüllt Menschenrechtsverletzungen der Psychiatrie und dokumentiert jede Beschwerde, die an sie gemeldet wird. Informationen an: Tel: 01/877-02-23 Mail: [email protected] Rückfragehinweis: Bürgerkommission für Menschenrechte Untersuchung und Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie Tel: 01/8770223, Mobil: 0699/11942296 Mail: [email protected], www.cchr.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4228/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0067 2011-05-12/09:30 120930 Mai 11

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