- 11.05.2011, 11:43:27
- /
- OTS0192 OTW0192
ÖAMTC: Decade of Action for Road Safety - Zehn-Jahres-Aktionsplan für Verkehrssicherheit (Teil 3)
Ziel - Erhöhung der Verkehrssicherheit und Reduktion der Unfallzahlen weltweit
Wien (OTS) - Weltweit fordern Verkehrsunfälle jährlich 1,3
Millionen Todesopfer. Am stärksten betroffen sind Schwellen- und
Entwicklungsländer, wo mehr als acht von zehn Verkehrstoten zu
beklagen sind. Auch in den westlichen Industrieländern in Europa und
den USA sind Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache bei jungen
Menschen. Ohne Gegenmaßnahmen würde sich die Zahl der Verkehrstoten
weiter erhöhen - für die Automobilclubs auf der ganzen Welt ein
Auftrag zu handeln.
Mit einer ersten globalen Verkehrssicherheitswoche startete die
UNO (Vereinte Nationen) in Zusammenarbeit mit der FIA (Fédération
Internationale de l'Automobile) im Jahr 2007 weltweit die Kampagne
"Make Roads Safe" ("Für sichere Straßen"). Weltweit wurden von den
Automobilclubs prominente Unterstützer gesucht. Internationale Größen
aus Politik und Sport wie Bill Clinton, Sonia Gandhi und Michael
Schumacher stellten sich hinter die Kampagne. In Österreich konnte
der ÖAMTC namhafte Persönlichkeiten wie die Wiener Philharmoniker,
Kardinal Schönborn, Harald Krassnitzer und Gerhard Berger als
Unterstützer gewinnen.
Im März 2008 wurden an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon insgesamt
1,2 Millionen Unterschriften übergeben. In Folge verabschiedete die
UN-Generalversammlung eine Resolution zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit. Im Zuge dessen fand im November 2009 eine
Ministerkonferenz zum Thema Verkehrssicherheit in Moskau statt, an
der auch ÖAMTC-Präsident Werner Kraus teilnahm. Bei der
UN-Verkehrssicherheitskonferenz wurde der von der FIA geforderte
Zehn-Jahres-Aktionsplan für Verkehrssicherheit beschlossen.
Im Jahr 2010 folgte der nächste Schritt: Auf Betreiben der WHO
(Weltgesundheitsorganisation) und der FIA wurde von der UNO der
Zehn-Jahres-Aktionsplan "Decade of Action for Road Safety"
verabschiedet. Österreich ist einer der Unterzeichner-Staaten dieser
UN-Resolution.
In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern fehlt das Know-how,
das notwendig ist, um mit den wachsenden Verkehrssicherheitsproblemen
fertig zu werden. "Es geht darum, in Österreich und weltweit das
Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Verkehrssicherheit uns alle
angeht", sagt ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. Er ist gleichzeitig
innerhalb der FIA als Präsident der Region 1 für Europa, Afrika und
den Nahen Osten verantwortlich: "Mit den richtigen Maßnahmen können
bis zum Jahr 2020 fünf Millionen Todesopfer und 50 Millionen
Schwerverletzte im Verkehr verhindert und damit viel menschliches
Leid vermieden werden."
Der ÖAMTC wird auf Basis seines aktuellen
Verkehrssicherheitsprogrammes (www.oeamtc.at/verkehrssicherheit)
tatkräftig zur Umsetzung der Ziele des Zehn-Jahres-Aktionsplans
beitragen.
Weitere Informationen zum Thema findet man auf der ÖAMTC-Homepage
unter www.oeamtc.at/makeroadssafe oder unter www.decadeofaction.org.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP






